Tour de France: Fabio Jakobsen trägt Blessuren von Sturz davon - Fahrrad zerbricht in Einzelteile

Fabio Jakobsen (Soudal-Quick-Step) hatte Glück im Unglück auf der Motorsport-Rennstrecke von Nogaro. Zwar kam der 26-Jährige im Kurvengeschlängel 1,7 Kilometer vor dem Ziel zu Sturz, trug aus dem harten Aufprall auf dem Asphalt aber nur oberflächliche Blessuren davon. Sein Fahrrad ereilte hingegen ein anderes Schicksal: das Carbon von Jakobsens Rad zerbrach in seine Einzelteile.

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Quelle: Eurosport

"Fabio hat einige Wunden an seiner Schulter und dem Rücken von dem 'schönen' Asphalt. Ich denke er wird heute Nacht nicht sehr gut schlafen", sagte Teamchef Patrick Lefevere im Ziel und sein Sportlicher Leiter Tom Steels fügte hinzu: "Er hat viel Haut verloren, aber lasst uns hoffen, dass er sich gut erholt und sich auf dem Rad okay fühlt, so dass er sich durch die Pyrenäen kämpfen kann."
Während Jakobsens Körper glimpflich davon kam, endete die Tour an derselben Stelle für Lotto-Dstny-Anfahrer Jacopo Guarnieri.
Der Italiener war über Jakosbens am Boden liegendes Rad gestürzt und brach sich das Schlüsselbein sowie drei Rippen - und zerbrach auch das Carbon von Jakobsens Rad.
Das nämlich gab gleich an drei Stellen nach, so dass der Rahmen anschließend in Einzelteilen von der Straße getragen werden musste.
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Tour de France 2023 - Stage 4 : Fabio Jakobsen - Start line interview ENG

Quelle: Eurosport

Jakobsen will "bald wieder jubeln"

"Das Rad ist zerbrochen und mein Körper hat einen harten Schlag bekommen, aber mental bin ich okay. Ich hoffe, dass ich mich heute Nacht gut erholen kann und steige morgen wieder aufs Rad", schrieb Jakobsen am Abend aus seinem Hotelzimmer auf seinen Social-Media-Kanälen. "Ich hoffe wir können bald wieder jubeln."
Doch Jakobsen gab sich vor dem Start der 5. Etappe skeptisch: "ich hatte schon bessere Tage", meinte er, "aber es gilt jetzt, sich durchzubeißen. Es gibt nur zwei Optionen: Entweder ich mache weiter oder ich gehen heim - aber ich will nicht heimfahren, also kämpfe ich."
Die nächste Sprint-Ankunft wartet nach zwei harten Pyrenäen-Etappen voraussichtlich am Freitag in Bordeaux. Dort ist nun zu hoffen, dass es nicht zu so vielen Stürzen kommt, wie auf der Rennstrecke von Nogaro, wo es in einem chaotischen Sprint-Finale gleich drei Mal auf den letzten 1,7 Kilometern krachte.
Einige Fahrer berichteten, dass der Asphalt der Motorsport-Strecke rutschiger gewesen sei, als erwartet. Darauf spielte auch Lefevere in seiner Aussage oben an.
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Quelle: Eurosport

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