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Tour de France 2023 - Maximilian Schachmann nicht im Aufgebot von Team Bora-hansgrohe: "Ist die klügere Entscheidung"
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Publiziert 24/06/2023 um 13:31 GMT+2 Uhr
Maximilian Schachmann vom Team Bora-hansgrohe hat nach ansprechenden Leistungen bei der Tour de Suisse mit Gesamtrang 14 nun bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren in Bad Dürrheim Bronze geholt. Anschließend gab er bekannt, was offiziell noch nicht feststand - einen Start bei der Tour de France wird es nicht geben, auch wenn sein Rennstall noch einen Platz im Aufgebot frei hat.
Maximilian Schachmann bei der Tour de France 2022 | © BORA - hansgrohe / Sprintcycling
Fotocredit: From Official Website
"Erstmal bin ich froh, wieder auf einem aufsteigenden Ast zu sein, aber die Tour – da werde ich nicht mitfahren", sagte Schachmann mit Blick auf den noch zu vergebenen achten Startplatz im Tour-de-France-Team seiner Mannschaft.
Bora - hansgrohe hatte vor den Meisterschaften sieben von acht Tour-Startern bereits benannt und gleichzeitig mitgeteilt, dass der achte Platz noch an einen Berghelfer gehe. Dafür kamen nach Auffassung vieler vor allem Schachmann sowie Sergio Higuita und Patrick Konrad oder sogar Youngster Cian Uijtdebroeks in Frage. Schachmann aber strich sich nun selbst von dieser öffentlich diskutierten Liste.
"Die Entscheidung fiel in Abstimmung mit dem Team und war keine Überraschung für mich. Ich hatte nicht die besten anderthalb Jahre und im Frühjahr nochmal mit einer Virusinfektion zu tun. Ich bin froh, jetzt wieder zurück zu sein, will es aber etwas konservativer angehen. Wäre ich jetzt die Tour gefahren, hätte ich gleich wieder einen harten Block gehabt", erklärte der zweifache Deutsche Straßenmeister und fügte gegenüber radsport-news.com anschließend hinzu:
"Die Tour ist natürlich das größte Radsport-Event. Ich wäre gerne mitgefahren, muss aber auch gestehen, dass das Jahr einfach nicht so gelaufen ist, wie ich es mir noch im Dezember oder Januar erhofft hatte. Ich denke, jetzt ist es die klügere Entscheidung, einen Schritt zurück zu machen, um wieder in einen soliden Rhythmus zu kommen."
Schachmann hofft auf "Erfolg in der zweiten Saisonhälfte"
Wichtig sei für ihn, dass er nach seiner gesundheitlichen Pechsträhne nun wieder Fahrt aufnehme. "Ich würde mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich fühle mich gut. Gerade das, was mich im Frühjahr umgehauen hat, das hatte nichts mit dem Vorjahr zu tun. Es war nur Pech, dass alles hintereinander kam. Aber nach einem Tal kommt immer auch wieder ein Hoch – und darauf setze ich jetzt", so Schachmann.
"Ich bin auch dem Team gegenüber dankbar und hoffe, in der zweiten Saisonhälfte dann noch den einen oder anderen Erfolg feiern zu können."
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Quelle: Eurosport
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