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Tour de France 2023 - Tadej Pogacar spricht über Einbruch auf der 17. Etappe: "Mein Körper sagte Stopp"
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Publiziert 25/07/2023 um 09:40 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar hat sich rückblickend zu seinem entscheidenden Einbruch im Zweikampf mit Jonas Vingegaard auf der 17. Etappe der diesjährigen Tour de France geäußert. Am Col de la Loze verlor der Slowene 5:47 Minuten auf den späteren Tour-Sieger. Bereits im Zeitfahren am Vortag hatte ihn Vingegaard um 1:38 Minuten abgehängt. "Mein Körper sagte Stopp", erklärte Pogacar nun zur Königsetappe.
szenen"Ich bin am Ende": Dramatische Szenen um Pogacar
Quelle: Eurosport
"Irgendetwas ist da passiert, aber ich weiß noch nicht, was genau", erklärte der ratlose Tour-Gewinner von 2020 und 2021 gegenüber der französischen Sport-Tagezeitung "L'Equipe".
Der brutale Einbruch des 24-Jährigen löste Diskussionen und Spekulationen um seine gesundheitliche Verfassung aus.
Mit dem Sturz beim Rennen Lüttich-Bastogne-Lüttich, wo sich der Fahrer von UAE-Team im April eine Handverletzung zugezogen hatte, stehe sein Leistungseinbruch nicht in Zusammenhang. "Es hat nichts mit meiner Handgelenksverletzung zu tun, es ist etwas anderes", erklärte Pogacar, der bereits beim Zeitfahren gemerkt habe, dass er "keine guten Beine" habe. "Es war ziemlich verheerend", beschrieb er ein körperliches Empfinden.
Der Slowene gab zu, dass er es auf der letztendlich entscheidenden 17. Etappe ohne Teamkollege und Helfer Marc Soler vielleicht nicht einmal ins Ziel geschafft hätte. "Es ging gar nichts mehr. Das Ende der Etappe war einfach nur pures Leiden", gestand er.
Pogacar: "Die Tour war nur ein Bonus"
Auch Allan Peiper, der frühere Mentor des Radstars, äußerte sich zu Pogacars körperlichem Einbruch: "Tadej sah etwas krank aus. Ich weiß nicht. Da war etwas. Das war nicht der Tadej, den wir kennen."
Mit seinem Abschneiden beim berühmtesten Radrennen der Welt, bei dem der Däne Vingegaard (Jumbo - Visma) der "verdiente Sieger" sei, zeigte sich Pogacar dennoch zufrieden. "Nach dem Sieg bei Paris-Nizza und der Flandern-Rundfahrt war das Jahr für mich bereits erfolgreich. Die Tour war nur ein Bonus", sagte Pogacar, der nach seiner Handgelenksverletzung weniger Druck verspürt habe: "Ich hatte das Gefühl, nichts zu verlieren zu haben."
In Bezug auf die kommenden Jahre sendete der Slowene ein Signal in Richtung Konkurrenz: "Wenn alles nach Plan läuft, werde ich noch stärker zurückkommen."
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