Tour de France 2024 im Ticker: Biniam Girmay holt ersten Tour-Sieg im Massensprint von Turin - so lief die 3. Etappe
VonFelix Mattis
Update 02/07/2024 um 17:26 GMT+2 Uhr
Biniam Girmay (Intermarchè-Wanty) hat die 3. Etappe der 11. Tour de France im Massensprint gewonnen. Der Mann aus Eritrea war über die 230,5 Kilometer von Piacenza ins Piemont nach Turin der Schnellste und feierte seinen ersten Sieg der Frankreich-Rundfahrt. Auf die Plätze zwei und drei kamen Fernando Gaviria (Kolumbien/Moviestar) und Arnaud De Lie (Belgien/Lotto Dstny).
Stage 3 profile and route map: Plaisance - Turin
Quelle: Eurosport
Angesichts der schweren Bergetappe über den Col du Galibier, die am Dienstag wartet, sparten die Fahrer lange Zeit ihre Kräfte und fuhren in relativ langsamem Tempo durch Italien.
Eine Ausreißergruppe gab es mangels Erfolgsaussicht nicht, bis sich 65 Kilometer vor Schluss der Franzose Fabien Grellier (TotalEnergies) für rund 35 Kilometer allein löste.
Dann aber liefen die Vorbereitungen für die Sprintankunft und die Teams der schnellen Männer gaben in Richtung Zielort Vollgas.
Im Zielsprint hatte dann Biniam Girmay den längsten Atem.
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Tour de France 2024: Die 3. Etappe live im Ticker
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17:05 Uhr: Girmay siegt in Turin!
Jasper Stuyven zieht den Sprint für Mads Pedersen an. Der Däne aber ist dann nicht mehr schnell genug. Biniam Girmay zieht aus dem Windschatten rechts an ihm vorbei und gewinnt die 3. Etappe vor Fernando Gaviria und Arnaud De Lie!
17:05 Uhr: Die Zielgerade ist erreicht
Intermarché-Wanty führt das Rennen mit drei Mann auf die 700Meter lange Zielgerade. Dahinter lauert Arnaud De Lie vor Sam Bennett und Fabio Jakobsen.
17:04 Uhr: Sturz im Feld!
Am rechten Straßenrand kracht es 2,5 Kilometer vor dem Ziel. Viele Fahrer sind betroffen, aber wohl keiner der Top-Sprinter.
17:01 Uhr: 4 km verbleiben
Die letzten vier Kilometer laufen und momentan fahren EF Education-EasyPost, Lidl-Trek und dsm-firmenich-PostNl an der Spitze. Von hinten kommt aber auch Lotto-Dstny nach vorn.
16:59 Uhr: Defekt bei van der Poel
Das ist bitter für Alpecin-Deceuninck! Mathieu van der Poel muss wegen eines Defekts stoppen. Er war letztes Jahr extrem wertvoll als Sprint-Anfahrer für Jasper Philipsen! Diese Rolle kann er heute nun nicht mehr spielen.
16:55 Uhr: 10 Kilometer zu fahren
Die letzten 10 Kilometer laufen. Es geht jetzt nur noch geradeaus bis zum Teufelslappen an der 1.000-Meter-Marke. Dann folgen noch zwei Linkskurven zur 700 Meter langen Zielgeraden. Die Kurven sind aber recht breit. Von einer technisch schweren Anfahrt zum Sprint kann heute nicht die Rede sein.
16:51 Uhr: Casper Pedersen stürzt
14 Kilometer vor dem Ziel kommt jetzt der erste Fahrer zu Fall. Auf einer Brücke nach einer Kurve geht Casper Pedersen (Soudal-Quick-Step) zu Boden. Er lässt sich kurz behandeln, kann dann aber weiterfahren.
16:48 Uhr: Ständig über 50 km/h
So gemächlich, wie es in den ersten Stunden daherging, so schnell rauscht das Peloton jetzt in Richtung Turin. Der Tacho zeigt nur in den Kreisverkehren jetzt noch unter 50 km/h an.
16:43 Uhr: 20 Kilometer noch - jetzt gilt Vollgas
Die letzten 20 Kilometer laufen und jetzt orientieren sich immer mehr Teams nach vorne. Momentan prägen vor allem die Mannschaften der Klassementfahrer an der Spitze das Bild und halten ihre Kapitäne vorne, um Gefahren aus dem Weg zu gehen.
16:34 Uhr: Grellier ist gestellt
29 Kilometer vor dem Ziel endet die Flucht von Fabien Grellier. Das Peloton hat den Franzosen wieder geschluckt und so langsam aber sicher beginnen jetzt die Vorbereitungen auf den Massensprint in Turin.
16:17 Uhr: Sprinter-Teams erhöhen die Schlagzahl
Die letzte Rennstunde läuft und die Teams der schnellen Männer fahren nun immer schneller. Das tut Grellier weh, dessen Vorsprung dahinschmilzt. 20 Sekunden hat er 43 Kilometer vor Schluss noch.
16:11 Uhr: Grellier holt den letzten Bergpreis
Fabien Grellier (TotalEnergies) fährt als Erster über die Cote de Sommariva Perno (4. Kat.) und nimmt dort den Punkt fürs Bergtrikot mit. 50 Sekunden Vorsprung hat der Franzose aufs Hauptfeld, 50 Kilometer vor dem Ziel.
15:55 Uhr: 60 Kilometer - 40 Sekunden für Grellier
Der einzige Ausreißer des Tages hat sich inzwischen 40 Sekunden erarbeitet. 60 Kilometer hat er noch vor sich, während hinten im Feld die Sprinter-Teams weiter alles unter Kontrolle haben. Hätte Grellier noch zwei, drei Kollegen mitgenommen, könnte das interessant werden. So aber scheint es hoffnungslos.
15:47 Uhr: Attacke! Grellier setzt sich ab
Fabien Grellier (TotalEnergies) hat sich jetzt vom Hauptfeld allein abgesetzt und fährt eine Lücke heraus. Allein wird er nachher gegen die Sprinter-Teams kaum bestehen können, aber vielleicht versucht er, sich die goldene Rückennummer des aggressivsten Fahrers für heute zu sichern?
15:36 Uhr: Sobrero holt sich seinen Heimat-Bergpreis
Jonas Abrahamsen (Uno-X) hätte gerne weiter fleißig die Bergpreise eingesammelt. Auch an der Cote de Barbaresco (4. Kat.) fährt der Norweger an die Spitze des Feldes und will sich seinen insgesamt schon 25. Bergpunkt sichern. Doch dann sprintet plötzlich Matteo Sobrero (Red Bull - Bora - hansgrohe) mit Vollgas an ihm vorbei und fährt als Erster über die Kuppe. Warum tut er das? Ganz einfach: Er kommt von hier und seiner Familie gehört eines der Weingüter, an denen wir gerade vorbeifahren. Klar, da will man sich zeigen!
15:25 Uhr: Wir werden schneller!
Auf dem Weg in Richtung der zwei verbleibenden Hügel rund um die Stadt Alba wird es jetzt schneller im Feld. Mehrere Teams sind aufgerückt. Gut 80 Kilometer vor Schluss beginnt nun also das Radrennen.
15:05 Uhr: 20 km zum zweiten Bergpreis
95 Kilometer sind noch zu fahren auf dieser 3. Etappe und nach wie vor sehen wir ein geschlossenes Fahrerfeld durch Italien rollen - mit weiterhin demselben Trio an der Spitze im Wind: Christopher Juul-Jensen für Jayco-AlUla, Tim Declercq für Lidl-Trek und Silvan Dillier für Alpecin-Deceuninck führen das Peloton an. 20 Kilometer sind es noch bis zum zweiten Kategorie-4-Bergpreis des Tages an der Cote de Barbaresco (1,5 km bei 6,5 %).
14:50 Uhr: Ein Blick auf die Top-Sprinter
Jayco-AlUla, Lidl-Trek und Alpecin-Deceuninck teilen sich die Führungsarbeit im Feld momentan mit je einem Helfer. Ganz klar: Sie arbeiten für Dylan Groenewegen, Mads Pedersen und Jasper Philipsen, drei der schnellsten Sprinter hier im Peloton.
Doch auch Arnaud De Lie (Lotto-Dstny), Alexander Kristoff (Uno-X), Phil Bauhaus (Bahrain Victorious), Gerben Thijssen (Intermarché-Wanty), Sam Bennett (Decathlon-AG2R), Pascal Ackermann (Israel-Premier Tech), Fernando Gaviria (Movistar), Luca Mozzato (Arkéa-B&B Hotels), Arnaud Demare (Cofidis) und die beiden am Wochenende so leidenden Mark Cavendish (Astana Qazaqstan) und Fabio Jakobsen (dsm-firmenich-PostNL) rechnen sich heute etwas aus.
14:29 Uhr: 120 km noch zu fahren
So langsam wird das Peloton schneller. Jetzt, wo noch 120 Kilometer zu fahren sind, liegen wir nur noch vier Minuten hinter dem langsamsten Schnitt der Marschtabelle. Der war mit 39 km/h berechnet worden und damit wäre man um 17:30 Uhr im Ziel.
14:07 Uhr: Abrahamsen bleibt virtuell in Grün
9 Punkte hat Jonas Abrahamsen für Platz 7 am Zwischensprint bekommen. Das bedeutet er hat jetzt 76 Zähler, Kévin Vauquelin weiter 60. Dritter im Kampf um Grün ist jetzt Mads Pedersen mit 41 Punkten vor Quentin Pacher mit 35. Jasper Philipsen, der Gewinner der Punktewertung 2023, hat nun 25 Zähler. Im Ziel nachher gibt es 50 Punkte für den Etappensieger und 30 für den Zweiten. Von den Top-Sprintern kann eigentlich nur Pedersen Abrahamsen also gefährlich werden, und auch nur wenn er gewinnt.
14:02 Uhr: Pedersen holt sich den Zwischensprint
Ohne Ausreißergruppe geht es am Zwischensprint heute im Hauptfeld um den vollen Punktepott - und damit auch um größere Abstände zwischen den einzelnen Positionen der Sprint-Asse. Entsprechend umkämpft ist die Wertung. Alpecin-Deceuninck fährt ein echtes Leadout mit vier Mann, aber Jasper Philipsen kommt trotzdem von weit hinten und orientiert sich an der Konkurrenz. So wird er dann nur Zweiter hinter Mads Pedersen. Dritter wird Bryan Coquard vor Arnaud Demare, Fernando Gaviria und Biniam Girmay sowie Jonas Abrahamsen.
13:50 Uhr: 10 Kilometer bis zum Zwischensprint
Es ändert sich weiter nichts an der Rennsituation: Das Peloton rollt relativ gemächlich durch Italien und hat noch 146 Kilometer vor sich. In zehn Kilometern aber steht der Zwischensprint an. Wer holt sich dort die 20 Punkte fürs Grüne Trikot?
13:30 Uhr: Abrahamsen holt sich den ersten Bergpunkt
Die Cote de Tortone mit dem Fausto-Coppi-Sonderpreis wird passiert. Dort wartet der erste Kategorie-4-Bergpreis des Tages und wer anders als Jonas Abrahamsen (Uno-X) soll sich den Punkt dort sichern? Richtig, niemand. Der Mann im Grünen und im Bergtrikot erhöhrt sein Kletter-Konto auf 24 Zähler.
13:05 Uhr: Weit hinter der Marschtabelle
175 Kilometer sind noch zu fahren und wir liegen mehr als zehn Minuten hinter dem langsamsten Schnitt in der Marschtabelle von Tour-Veranstalter ASO. Wenn das so weitergehen würde, dürfen wir heute erst nach 18 Uhr mit der Zielankunft rechnen.
12:50 Uhr: Lidl, Alpecin und Bahrain führen das Feld an
Das Hauptfeld ist weit in die Länge gezogen, aber noch immer nicht besonders schnell. Momentan fahren sowohl Lidl-Trek als auch Alpecin-Deceuninck und Bahrain Victorious jeweils mit einem Mann an der Spitze.
12:35 Uhr: Niermann fordert sein Team zu etwas Tempoarbeit auf
Grischa Niermann, der Sportdirektor von Visma-Lease a Bike, hat seine Fahrer über Funk jetzt aufgefordert, das Tempo im Feld etwas zu erhöhen: "Auch wenn es keine Ausreißergruppe gibt, fahrt bitte Tempo. Dann kommt ihr ins Ziel, bevor es dunkel wird", scherzte der Deutsche.
12:25 Uhr: 30 Kilometer sind gefahren
Das Peloton rollt durch die Stadt Broni - und noch immer passiert gar nichts. 200 Kilometer sind noch zu fahren, weiter keine Ausreißergruppe und die Sprinter-Teams führen das Rennen ganz ruhig durch Italien.
12:05 Uhr: Sprinter-Teams übernehmen Verantwortung
Das Tempo im Hauptfeld erhöht sich leicht. Die Sprinter-Teams schicken alle einen Fahrer nach vorn, damit das Peloton ein wenig beschleunigt. Klar: Bummeltempo ist schön unanstrengend, aber die 230 Kilometer müssen eben absolviert werden. Und niemand will heute erst um 20 Uhr in Turin ankommen.
11:57 Uhr: Uno-X-Duo stoppt am Straßenrand
Kulset und Abrahamsen halten für eine Pinkelpause am Straßenrand an und warten dann, auf dem Oberrohr sitzend, aufs Peloton. Man hat sich bei Uno-X also wohl doch gegen die lange Duo-Flucht entschieden. Der Aufwand wäre wohl zu groß gewesen, meint man.
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Tour kurios: Scherzattacke bei Bummeltempo und dann das große Warten
Quelle: Eurosport
11:53 Uhr: 35 km/h an der Spitze und der Abstand wächst trotzdem
Kulset und Abrahamsen fahren alles andere als Vollgas. Das Duo hat 35 km/h auf dem Tacho, wie das Kamera-Motorrad uns gerade gezeigt hat. Trotzdem setzen sie sich Sekunde um Sekunde vom Feld ab. 1:30 Minuten stehen jetzt schon auf der Uhr, nach 10 Rennkilometern.
11:47 Uhr: Uno-X erbarmt sich
Das norwegische Team Uno-X schickt jetzt doch mal zwei Mann los. Johannes Kulset und der Träger des Grünen Trikots geben Gas, Jonas Abrahamsen. Bei Kilometer 94 wartet heute der Zwischensprint. Dort die 20 Punkte mitzunehmen, das dürfte Abrahamsens Ziel heute sein, um das Maillot Vert trotz des zu erwartenden Massensprints im Ziel behalten zu können.
11:43 Uhr: Erstmal keine Attacken
Die 3. Etappe beginnt in aller Ruhe. Das Peloton rollt mit breiter Front dahin und trödelt regelrecht. Offenbar will erstmal niemand in eine Spitzengruppe. Es gibt keine Angriffe.
11:39 Uhr: Start frei in Piacenza!
Das Peloton hat Kilometer 0 passiert, aber der Start wurde nicht sofort freigegeben, weil ein Fahrer wegen eines Defekts noch fehlte: Gianni Vermeersch (Alpecin-Deceuninck). Jetzt aber ist es soweit: Vier Minuten später als geplant schwenkt Tour-Boss Christian Prudhomme die Flagge. Los geht's!
Tour de France Live: Herzlich Willkommen
Hallo und herzlich willkommen zur 3. Etappe der Tour de France 2024. Am längsten Tag der 111. Frankreich-Rundfahrt geht es über 230,5 Kilometer von Piacenza ins Piemont nach Turin. Dort ist am bislang flachsten Tag des Rennens mit dem ersten Massensprint zu rechnen. Ausreißer sollten kaum eine Chance haben und Angriffe unter den Favoriten auf den Gesamtsieg sind nahezu ausgeschlossen – wenn in der Pobene nicht der Wind besonders stark blasen und deshalb Kantenrennen entstehen sollten. Eurosport.de begleitet das Teilstück ab 11:35 Uhr für Euch hier live im Ticker – viel Spaß!
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Stage 3 profile and route map: Plaisance - Turin
Quelle: Eurosport
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35. Sieg für Cavendish? Tony Martin: "Bei ihm gilt 'never say never'!"
Quelle: Eurosport
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3. Etappe | FlachetappePiacenza → Turin / 230.8 km
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B. GirmayBeendet
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