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Bora-Team für Tour de France steht: Primoz Roglic soll Gelbes Trikot jagen - Vlasov, Hindley und Martinez als Edelhelfer
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Publiziert 11/01/2024 um 09:52 GMT+1 Uhr
Das Bora-Team für Tour de France 2024 steht schon jetzt fest: Kapitän Primoz Roglic (Slowenien) soll mit einer Riege hochkarätiger Edelhelfer das Gelbe Trikot jagen. Dazu gehören der Giro-Sieger 2022, Jai Hindley aus Australien, sowie die Top-Rundfahrer Aleksandr Vlasov (Russland) und Daniel Felipe Martinez (Kolumbien), die beide schon Grand Tours in den Top 5 beendet haben.
Primoz Roglic | Team Bora-hansgrohe
Fotocredit: From Official Website
Team Bora-hansgrohe hat schon am 10. Januar sein voraussichtliches Aufgebot für die am 29. Juni in Florenz beginnende 111. Tour de France 2024 bekanntgegeben.
Demnach kann Neuzugang Primoz Roglic im Kampf um das Gelbe Trikot auf ein ganz auf ihn ausgerichtetes Team bauen, in dem nach jetzigem Stand mit Nico Denz und Lennard Kämna auch zwei deutsche Profis stehen. Allerdings wird Kämna zuvor den Giro d'Italia bestreiten, erst danach soll endgültig entschieden werden, ob der 27-Jährige auch noch die Frankreich-Rundfahrt fahren wird.
In den Bergen kann der 34-jährige Roglic auf die Unterstützung von Alexandr Vlasov, Daniel Martinez, einer weiteren Neuverpflichtung, und Jai Hindley bauen. Hinzu kommen als Helfer auf den Flachetappen Danny van Poppel und Matteo Sobrero, wie Roglic neu im Team. "Wir haben nur ein Ziel und einen Leader. Wir verzichten auf einen Sprinter und haben uns keine weiteren Ziele (als das Gesamtklassement, d. Red.) gesetzt", erklärte Sportdirektor Rolf Aldag.
"Ich glaube, dass ich die Tour gewinnen kann", wurde Roglic, 2020 bereits einmal Tour-Zweiter, von "RTV Slo" zitiert. "Wenn wir alles tun, was nötig ist, können wir am Ende glücklich sein. Für mich ist die Tour de France das i-Tüpfelchen, aber keine Obsession", fügte der Slowene an.
Buchmann mit Ambitionen beim Giro
Emanuel Buchmann wäre auch dieses Jahr gerne wieder die Tour de France gefahren. Doch für den Gesamtvierten von 2019 ist kein Platz mehr im Aufgebot. Von Trauer oder gar Ärger war beim mittlerweile 31-Jährigen aber nichts zu spüren. Schließlich erhält Buchmann bei der kommenden Italien-Rundfahrt eine freie Rolle, wie er betonte. "Ich werde mich so gut wie möglich vorbereiten und dann schauen wir, was die Form macht. Dann ist alles möglich, von Etappen bis zur Gesamtwertung - je nachdem, wie es läuft", sagte der Deutsche Meister, der bisher zweimal an der ersten Grand Tour des Jahres teilnahm und 2022 nach einer starken Vorstellung als Hindleys Edelhelfer Gesamtsiebter wurde.
Diesmal werden Neuzugang Martinez und der Vorjahresneunte Kämna als Bora-Doppelspitze die Italien-Rundfahrt in Angriff nehmen, in deren Schatten wird Buchmann seine eigenen Ambitionen verfolgen können. "Ich gehe da ohne megaviel Druck hin und wenn es gut läuft, kann ich trotzdem ein gutes Ergebnis erreichen", erzählte er.
In der ersten Jahreshälfte bleibt mit Blick auf den Rennkalender nach Buchmanns Angaben "alles mehr oder weniger beim Alten. Ich steige mit der Oman-Rundfahrt ein, dann kommt die UAE Tour. Danach gehe ich ins Höhentrainingslager", kündigte er an. Im April folgt wieder die Baskenland-Rundfahrt.
Der Giro ist Buchmanns großes Highlight, aber möglicherweise nicht das einzige, wie er meinte. "Mal schauen, ob die Vuelta noch im Plan steht. Ich habe mir die Stecke schon angeschaut, die sieht wirklich extrem schwer aus. Als Sprinter hat man da keinen Spaß. Aber das ist noch sehr weit weg. Erst mal muss man schauen, wie es bei mir beim Giro läuft und auch bei der Tour mit den GC-Fahrern. Dann wissen wir, mit wem wir nach Spanien gehen", schränkte der Kletterspezialist ein.
Gegen eine vierte Vuelta-Teilnahme hätte Buchmann allerdings nichts einzuwenden – ganz gleich, in welcher Rolle. “Dort auf Etappenjagd zu gehen oder die Helferrolle für Primoz auszufüllen wäre schon schön“, fügte er an.
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Quelle: Eurosport
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