Tour de France - Tadej Pogacar frustriert über Taktik von Visma und Jonas Vingegaard: "Konzentrieren sich nur auf mich"
VonJan Zesewitz
Update 07/07/2024 um 23:01 GMT+2 Uhr
Die 9. Etappe der Tour de France mit Schotter-Abschnitten bot Spektakel und Attacken der Favoriten auf den Gesamtsieg. Remco Evenepoel und Tadej Pogacar versuchten, sich von den anderen Favoriten abzusetzen. Jonas Vingegaard und sein Team Visma - Lease a Bike konzentrierten sich auf das Kontern dieser Angriffe. Dem Slowenen im Gelben Trikot schmeckte diese Taktik des niederländischen Teams nicht.
'They're just focussing on me' - Pogacar questions Visma tactics after gravel drama
Quelle: Eurosport
"Wir hätten mehr Zeit gegenüber unseren Konkurrenten herausfahren können, das Podium sichern", sagte Pogacar im Ziel. "Aber anscheinend möchte Visma das nicht, sie konzentrieren sich nur auf mich."
Die 9. Etappe endete in einer Patt-Situation der großen Favoriten. Pogacar und Evenepoel konnten ihre Attacken nicht in Zeitgewinn verwandeln, alle Klassement-Fahrer kamen mit der gleichen Zeit ins Ziel.
Vingegaard und seine Teamkollegen Matteo Jorgenson und Christophe Laporte konnten die Angriffe neutralisieren.
76 Kilometer vor dem Ziel waren die ersten Drei der Gesamtwertung zusammen vor dem Feld, doch der Däne verweigerte die Mitarbeit - zum Ärger von Pogacar.
Keine Zeitverluste für Roglic und Co.
"Klar bin ich frustriert. Remco und ich haben viel in diesen Angriff investiert und Jonas war dabei, also ist er offensichtlich in sehr guter Form", sagte der Mann im Gelben Trikot.
Primoz Roglic und seine Teamkollegen von Red Bull-Bora-hansgrohe waren einige Male nicht in der Position, um auf die Angriffe zu reagieren. Am Ende konnte gerade das Raublinger Team froh sein, dass es keine Abstände unter den Favoriten gab.
"Vielleicht unterschätzt Visma auch die anderen Kontrahenten. Aber wir werden sehen, was in den nächsten Tagen passiert."
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Evenepoel zeigt Mut, aber hat taktisch keine Chance
Quelle: Eurosport
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