Tour de France: Tadej Pogacar und Florian Lipowitz reagieren auf das Aus von Remco Evenepoel - Mitfühlende Worte

Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) und Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) haben nach der 14. Etappe der Tour de France auf das Aus von Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) reagiert. "Es ist wirklich traurig, dass Remco die Tour verlässt. Es sah danach aus, dass er das Weiße Trikot gewinnt und die Tour auf dem Podium beendet", sagte Pogacar in einer Medienrunde nach der Pyrenäen-Ankunft.

Tour-Aus! Evenepoel steigt am Tourmalet vom Rad

Quelle: Eurosport

Er wisse nicht, wieso der Belgier aufgegeben habe, aber es sei "schlimm, einen so guten Fahrer bei der Tour de France zu verlieren", erklärte der Slowene, dessen Vorsprung im Gesamtklassement auf seinen ärgsten Verfolger Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) mittlerweile 4:13 Minuten beträgt.
"Ich hoffe wirklich, dass er sich schnell erholt und stärker zurückkommen kann", führte der Superstar weiter aus, bevor er mit einem Augenzwinkern hinterherschob: "Aber ich hoffe, dass er nicht zu stark zurückkommt."
Auch Lipowitz, der durch Evenepoels Rückzug kampflos das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers übernahm, drückte sein Bedauern über den Ausstieg des Doppel-Olympiasiegers aus.
"Es ist immer super traurig, wenn jemand die Tour verlässt, vor allem jemand wie Remco, der ein Kandidat für Weiß und Platz drei war. Ich wünsche ihm alles Gute und dass es ihm hoffentlich bald besser geht", meinte der Deutsche.
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Soudal-Boss ratlos bei Evenepoel: "Kennen die Ursache nicht"

Quelle: Eurosport

Evenepoel-Boss: "Klüger, aufzuhören"

Der sportliche Leiter von Evenpoels Team, Tom Steels, sprach am Eurosport-Mikrofon über das Aus seines Kapitäns. Die Etappe am Samstag sei für den 25-Jährigen bereits der dritte Tag am Stück gewesen, "an dem er sich nicht gut gefühlt hat", so der Belgier.
"Er hatte nicht die Beine, um zu leiden. Es ist dann klüger, aufzuhören und sich gut zu erholen. Er hat noch Ziele in dieser Saison und das hätte man aufs Spiel gesetzt, wenn er weitergefahren wäre", lautete seine Erklärung für Evenepoels Entscheidung.
Einen Grund für die Probleme des Vuelta-Champions von 2022 konnte der 53-Jährige aber nicht benennen: "Wir kennen die Ursache nicht, aber hoffentlich kann er sich schnell erholen."
Der Zeitfahr-Weltmeister sei "sehr enttäuscht die Tour verlassen zu müssen". Das nächste Ziel für Evenepoel seien die Weltmeisterschaften, die zwischen dem 22. und 26. Oktober in Ruanda stattfinden.
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Expertenvorschau zur 15. Etappe: "60 Fahrer können da gewinnen"

Quelle: Eurosport


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