Tour de France 2025: Christian Prudhomme reagiert auf Kritik von Jonas Vingegaard und Remco Evenepoel an letzter Etappe

Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France, hat gelassen auf die jüngste Kritik von Jonas Vingegaard (Team Visma-Lease a Bike) und Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) hinsichtlich der Streckenführung der letzten Etappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt reagiert. "Ich habe keinen Zweifel daran, dass das ein spektakuläres Finale wird", erklärte der 64-Jährige im Interview mit "AFP".

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Quelle: Eurosport

Die 21. Etappe der Tour de France 2025 (5. bis 27. Juli live und on-demand bei discovery+) endet wie gewohnt mit der Zieleinfaht auf den Champs-Élysées in Paris - dieses Mal aber mit einem besonderen Kniff.
Auf den 132 Kilometern muss dreimal der 1,1 Kilometer lange Anstieg hinauf nach Montmartre bewältigt werden. Eine ungewöhnliche Herausforderung am finalen Tag der Frankreich-Rundfahrt, die bei manchem Star im Peloton für Unverständnis sorgte.
"Bei Olympia sah das schön aus", bezog sich Vingegaard auf die Streckenführung bei den Sommerspielen 2024 in der französischen Hauptstadt. "Aber da waren 50 Fahrer zusammen, jetzt sind es 150 im Positionskampf. Das ist keine gute Idee."
Laut Evenepoel, der als zweimaliger Olympiasieger gute Erinnerungen an den Montmatre hat, würde die Tour durch diese Anpassung nur "unnötig kompliziert" werden.

Erste Tour-Woche jetzt noch wichtiger?

Äußerungen, die Prudhomme kaltlassen. "Ich habe keinen Zweifel daran, dass das ein spektakuläres Finale wird", stellte er den Mehrwert in den Vordergrund.
Mit Kritik aus dem Peloton hat Prudhomme Erfahrung, wie in diesem Fall kann er sie auch regelmäßig nachvollziehen.
"Genauso wie ich verstehe, dass Fahrer nicht begeistert waren, dass wir Kopfsteinpflaster- oder Gravelpassagen ins Rennen integriert haben", führte der Franzose aus. Aber: "Das ist jetzt Teil des Sports."
Während Evenepoel nach drei zehrenden Wochen in Frankreich durch das herausfordernde Finale "noch mehr Erschöpfung und Stress" erwartet, hebt Prudhomme einen weiteren Vorteil der von Thierry Gouvenou konzipierten Strecke hervor.
"Deshalb ist die erste Woche vielleicht die wichtigste erste Woche seit Jahren", unterstrich er. "Das ist die Gelegenheit für Tadej Pogacars Konkurrenten, ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen."
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Tour de France 2025: Die Strecke der 21 Etappen bis nach Paris

Quelle: Eurosport

Die ersten Etappen im französischen Norden - der Startschuss fällt dieses Jahr in Lille - warten mit "versteckten" Höhenmetern auf. Der Kampf um Gelb kann also bereits dort ordentlich an Fahrt aufnehmen.
Volle Spannung bis Paris also - und dann der traditionelle Massensprint? Wohl nicht ganz. "Nach der letzten Überquerung des Montmartre sind es nur noch sechs Kilometer bis zum Ziel auf Frankreichs Prachtboulevard", analysierte Prudhomme. "Somit ist es nicht sicher, dass wir eine Sprintankunft erleben werden."
Ein spektakuläres Finale erwartet er sich trotzdem. Und vielleicht sind am Ende auch Vingegaard und Evenepoel überzeugt.
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Vingegaard exklusiv: "Muss besser als vor zwei Jahren sein"

Quelle: Eurosport


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