Tour de France - Florian Lipowitz spricht nach 18. Etappe über Probleme nach seiner Attacke: "Wirklich die Hölle"

Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) hat im Anschluss an die 18. Etappe der Tour de France über seine Attacke rund 34 Kilometer vor dem Ziel gesprochen. "Als ich zu Pogi (Tadej Pogacar, Anm. d. Red.) und Jonas (Vingegaard, Anm. d. Red.) aufgeschlossen habe, haben sich alle ein bisschen angeschaut", sagte der 24-Jährige am "ARD"-Mikrofon mit Blick auf die Rennkonstellation.

Highlights: Spektakel auf Königsetappe – und Lipowitz mittendrin

Quelle: Eurosport

"Dann habe ich es probiert und die Lücke bekommen. Ich habe versucht, mich zu pacen, aber auf den letzten zehn Kilometern habe ich gemerkt, dass die Energie nicht mehr da ist", erklärte der Träger des Weißen Trikots.
Den Preis für seinen Versuch bezahlte er im Schlussanstieg zum Col de la Loze. Dort konnte der inzwischen eingeholte Deutsche den restlichen Klassement-Fahrern um Pogacar, Vingegaard und seinen größten Konkurrenten um den dritten Platz der Gesamtwertung, Oscar Onley, nicht mehr folgen.
Das Finale sei "nur noch eine Qual" gewesen, gab Lipowitz Einblicke in sein Rennen: "Die letzten zwei Kilometer waren wirklich die Hölle, aber ich habe es zum Glück bis ins Ziel geschafft."
Schlussendlich überquerte Lipowitz 1:39 Minuten nach Onley die Ziellinie, wodurch sein Vorsprung auf den Gesamtvierten von 2:01 Minuten auf nur noch 22 Sekunden zusammenschrumpfte.
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Krimi um Rang drei: Lipowitz verliert Zeit auf Onley

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Dennoch zeigte Lipowitz sich nicht unzufrieden mit seinem Versuch. "Wahrscheinlich habe ich im Tal einfach zu viele Körner liegen lassen, aber ich habe etwas versucht und kann trotzdem zufrieden sein", lautete sein positives Fazit.
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"Es war eine Gratwanderung": Eurosport-Experten zur Lipowitz-Taktik

Quelle: Eurosport


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