Tour de France 2025: Florian Lipowitz freut sich auf die Pyrenäen - als "Edelhelfer" für Primoz Roglic ins Hochgebirge
VonJan Zesewitz
Update 17/07/2025 um 10:30 GMT+2 Uhr
Florian Lipowitz hat die ersten zehn Renntage der Tour de France 2025 überstanden und liegt gemeinsam mit seinem Red Bull-Bora-hansgrohe-Teamkollegen Primoz Roglic in Lauerstellung in der Gesamtwertung. Die Grand Boucle in Frankreich steuert nun in der zweiten Woche endlich das bevorzugte Terrain des 24-Jährigen an - das Hochgebirge. Dabei sind die Pyrenäen für ihn mehr oder weniger Neuland.
Lipowitz als "unbekannter Angstgegner" der Stars in den Pyrenäen
Quelle: Eurosport
"Zum Glück geht es jetzt in die längeren Berge, die liegen mir", sagte Lipowitz mit Blick auf die erste wirklich harte Bergankunft der Tour am Donnerstag in Hautacam: "Ich hoffe, dass es nicht ganz hektisch wird."
So wie während der ersten zehn Tage des Rennens, die von extrem hohem Tempo und schon einigen Scharmützeln im Kampf um das Gesamtklassement geprägt waren. Die beiden Red Bull-Fahrer überstanden die Nervosität im Norden und Westen Frankreichs ohne Akzente zu setzen, mit rund drei Minuten Rückstand liegen beide noch in Schlagdistanz zum Podium.
Kletterspezialist Lipowitz rechnet mit einem harten Kampf auf dem 13,5 Kilometer langen Schlussanstieg, an dem einst die Dänen Bjarne Riis (1996) und Jonas Vingegaard (2022) einen großen Schritt in Richtung Gesamtsieg machten.
Sechsmal machte die Tour Station in Hautacam, dreimal gewann der spätere Gesamtsieger. "Es wird wirklich schnell und absolut ein Tag für die Gesamtwertung werden", sagte der Ulmer.
Lipowitz will "möglichst lange bei Roglic bleiben"
Der Achte in diesem Ranking sieht sich dabei aber zunächst immer noch als Helfer seines Red-Bull-Kapitäns Primoz Roglic. "Ich werde versuchen, möglichst lange bei Primoz zu bleiben", sagte Lipowitz: "Meine Beine nach dem Ruhetag sind gut."
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Florian Lipowitz freut sich auf das Hochgebirge
Fotocredit: Getty Images
Seine eigenen Ambitionen stellte der Dritte der Dauphiné-Rundfahrt in Interviews zunächst hinten an. "Ich würde mich als Edelhelfer bezeichnen", sagte er am Ruhetag gegenüber radsport-news.com. "Die Rollenverteilung ist ganz klar. Wir müssen von Tag zu Tag schauen. Primoz hat gezeigt, dass es ihm von Tag zu Tag besser geht. Die längeren Berge liegen ihm, da werde ich versuchen, ihn so gut wie möglich zu unterstützen."
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Roglic ist vor allem ein Fan der Pyrenäen, die regelmäßig auch im Programm der Vuelta stehen - diese hat der Slowene viermal gewonnen. Für Lipowitz ist das spanisch-französische Grenzgebirge noch Neuland: Bei seinem siebten Vuelta-Platz im Vorjahr sparte die Spanien-Rundfahrt die Pyrenäen aus.
Ganz unerfahren in Sachen Pyrenäen ist er aber nicht - dem Familienurlaub sei Dank! "Als ich 15 oder 16 war, sind wir mit dem Rad durch die Pyrenäen gefahren", erzählte Lipowitz: "Wir sind die ganzen berühmten Anstiege hoch."
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(mit SID)
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Tour-Berge: Der Schlussanstieg der 12. Etappe nach Hautacam
Quelle: Eurosport
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