Tour de France: Gestohlene Cofidis-Rennräder wieder aufgetaucht - Team-Boss Vasseur warnt vor weiteren Diebstählen

Nach dem überraschenden Fahrraddiebstahl beim Team Cofidis während der Tour de France sind alle elf gestohlenen Räder wieder aufgetaucht. Doch Teamchef Cédric Vasseur schlägt Alarm: Die Gefahr sei damit nicht gebannt. Am Sonntagmorgen wurden fünf Räder in einem nahe gelegenen Gebüsch gefunden. Am Montag konnte das Team schließlich bestätigen: Die restlichen sechs Fahrräder sind auch aufgetaucht.

Policja odnalazła skradzione rowery grupy Cofidis. Tour de France 2025

Fotocredit: Getty Images

Die französische Polizei nahm in den vergangenen Tagen die Ermittlungen rund um den Diebstahl auf. Doch Entwarnung will Cofidis-Teamboss Cédric Vasseur nicht geben. Im Gegenteil - er sieht ein strukturelles Problem.
"Spezialisierte Fahrraddiebe sind aktiv", sagte Vasseur gegenüber der "NOS": "Es gibt einen Schwarzmarkt dafür. Die Leute, die die Räder stehlen, fahren nicht selbst damit - sie wollen Geld verdienen. Das ist eine Bedrohung für alle Teams."
Am Vorabend der zweiten Etappe der Tour de France 2025 wurde das französische Team Cofidis Opfer eines dreisten Einbruchs.
Am Hotel in Bondues bei Lille, wo die Mannschaft um den deutschen Fahrer Emanuel Buchmann untergebracht war, wurden insgesamt elf hochwertige Rennräder der Marke "Look" aus dem Team-Truck entwendet - trotz vieler Sicherheitsvorkehrungen.
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Quelle: Eurosport

Vasseur kündigt verschärfte Sicherheitsmaßnahmen an

"Die Tür unseres Trucks wurde aufgebrochen", teilte Cofidis unmittelbar nach dem Vorfall in den sozialen Medien mit. Der geschätzte Wert des gestohlenen Materials lag bei rund 150.000 Euro.
Dass auch Sicherheitsmaßnahmen der Tour-Organisation wie spezielle Nachtwächter nicht ausreichen, zeigt der aktuelle Vorfall. Bereits im vergangenen Jahr war das Team TotalEnergies ebenfalls Opfer eines ähnlichen Diebstahls geworden - damals wurden ebenfalls elf Räder geklaut.
Die Teams versuchen sich deshalb selbst besser zu schützen: "Wir haben unsere Fahrzeuge so um den Truck geparkt, dass niemand mehr Zugang hatte", erklärte Vasseur: "Das werden wir jetzt jeden Abend so machen müssen."
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Quelle: Eurosport


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