Tour de France - 15. Etappe: Julian Alaphilippe jubelt über vermeintlichen Etappensieg - wird aber nur Dritter

Kurioser Moment am Ende der 15. Etappe der Tour de France: Julian Alaphilippe riss auf der Ziellinie die Arme jubelnd in die Höhe - doch der Franzose hatte das Teilstück gar nicht gewonnen. Den Tagessieg hatte sich schon Tim Wellens gesichert, der nach einem beeindruckenden 43-Kilometer-Solo souverän als Erster in Carcassonne einfuhr. Für Alaphilippe reichte es am Ende lediglich zum dritten Platz.

Jubel-Fail! Alaphilippe feiert Etappensieg vergeblich

Quelle: Eurosport

Die Etappe von Muret nach Carcassonne galt als sogenannte "Überführungsetappe" zwischen Pyrenäen und Alpen. Bereits 150 Kilometer vor dem Ziel verlor Julian Alaphilippe jedoch den Kontakt zur Teamleitung - und somit zu entscheidenden Informationen.
Die Folge: Der 33-Jährige von der Mannschaft Tudor Pro Cycling wähnte sich in Führung, tatsächlich aber lagen Tim Wellens (UAE Team Emirates-XRG) und Victor Campenaerts (Visma-Lease a Bike) vor ihm. Das bekam Alaphilippe nicht mit, weshalb er bei Zieldurchfahrt den vermeintlichen Etappensieg bejubelte.
Der Franzose nahm es entspannt. "Man muss das auf die humorvolle Art nehmen. Nach der Ziellinie hat mir Wout van Aert gesagt: 'Nein, nein, da waren noch welche vor uns.' Nach dem Crash hat das Mikrofon nicht mehr funktioniert", so Alaphilippe bei "itv Sport".
Dieselbe Erklärung lieferte Teammanager Raphaël Meyer gegenüber "France 2". Da das Mikrofon ausgefallen sei, habe Alaphilippe geglaubt, "er sei Erster".
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Julian Alaphilippe jubelt auf der 15. Etappe der Tour de France - wird aber nur Dritter

Fotocredit: Getty Images

Der eigentliche Sieger war aber längst im Ziel: Tim Wellens. Der Belgier, bisher zweimaliger Etappensieger beim Giro d’Italia und der Vuelta, feierte mit dem Erfolg in Carcassonne seinen ersten Tour-de-France-Etappensieg. Hinter Wellens rollte Landsmann Campenaerts als Zweiter über die Linie.

Vermeintlicher Sieg: Déjà-vu für Alaphilippe

Für Alaphilippe war es nicht das erste Mal, dass er zu früh jubelte: Beim Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich hatte er im Jahr 2020 bereits einmal die Arme zum Himmel gereckt, nur um Sekunden später von Primoz Roglic auf der Ziellinie überholt zu werden.
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Kurioser Jubel-Fauxpas: Alaphilippe-Team klärt auf

Quelle: Eurosport

Bitterer noch: Damals wurde der Franzose im Anschluss auch noch wegen eines irregulären Sprints gegen Marc Hirschi nachträglich bestraft.
"Man muss das spaßig sehen. Es ist mir in Lüttich passiert, jetzt bei der Tour. Das ist Teil des Spiels", versicherte Alaphilippe.
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Hinzu kommt: Die 15. Etappe nach Carcassonne war eine emotionale Achterbahnfahrt für den Tudor-Profi.

Alaphilippe stürzt: "Dachte zunächst, die Tour sei vorbei"

Alaphilippe verursachte nach etwa 18 km einen Sturz, prallte dabei gegen ein Verkehrsschild auf einem Verkehrsteiler. "Ich dachte zunächst, die Tour sei vorbei für mich", gab der 33-Jährige zu, der böse auf die Schultern gefallen war.
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Schreck für Lipowitz: Sturz sorgt für Rückstand in hektischer Phase

Quelle: Eurosport

Er habe sich auf der Etappe aber "generell gut gefühlt" und nach dem Sturz "große Anstrengungen unternommen", um den Anschluss wieder herzustellen. Letztlich sei das Ganze "nicht zu schlimm" gewesen. Und das ist dann doch die wichtigste Nachricht für Alaphilippe.
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Quelle: Eurosport


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