So lief die 10. Etappe der Tour de France: Simon Yates jubelt nach langer Flucht bei erster Bergankunft
Tour de France
10. Etappe | Bergetappe | Herren | 14.07.2025
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Der Reihe nach: Simon Yates feiert auf einer sehr schweren Etappe im Zentralmasiv seinen insgesamt dritten Tour-de-France-Etappensieg, 2019 gewann er zwei Etappen. Ein bravourös kämpfender Ben Healy ist der neue Führende in der Gesamtwertung, weil Pogacar am Schlussanstieg zwar attackiert, dann aber mit Vingegaard nicht voll durchfährt. Die Abstände ums Gesamtklassement sind unter den Topfavoriten nur marginal.
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Simon Yates feiert Ausreißersieg auf Etappe 10 im Zentralmassiv
Quelle: Eurosport
Es reicht für Healy! Ein Nichtangriffspakt von Pogacar und Vingegaard sorgt für die Entscheidung, das Trio rollt nur über die Ziellinie. Roglic, Lipowitz und Evenepoel kommen fast noch einmal an sie heran. Vauquelin ist mit 30 Sekunden Rückstand einer der Verlierer des Tages.
0,8 km
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Die beiden Topfavoriten belauern sich jetz 800 Meter vor dem Ziel und haben von vorne Begleitung durch Lenny Martinez bekommen. Im Ziel bangt Healy um Gelb - 4:30 Minuten Rückstand muss Pogacar auf die Siegerzeit mindestens haben
Erst attackiert Evenepoel, dann probiert es Lipowitz, dann kommt der unwiderstehliche Angriff von Pogacar - und nur Vingegaard kann ihm folgen. Jetzt wird es auch ums Maillot Jaune noch einmal spannend.
0 km
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Yates holt den Etappensieg für Visma vor Arensman - womöglich der "Trostpreis" für die niederländische Equipe? Dafür kommt es darauf an, was dahinter passiert. Healy überquert die Ziellinie mit 33 Sekunden Rückstand. Merken für gleich.
0,6 km
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Arensman gibt nicht auf, der Abstand bleibt ungefähr gleich, 500 Meter sind es noch für die Spitzenreiter. Die Favoritengruppe wird derweil immer kleiner.
1,2 km
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Die Favoriten, inzwischen angeführ vom zurückgefallenen Campenaerts, beginnen mit dem Schlussanstieg, der durchschnittlich acht Prozent steil ist.
1,5 km
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Arensman hält den Abstand auf vielleicht 50 Meter. Healy kämpft 30 Sekunden dahinter wie ein Löwe um das Gelbe Trikot, aber der Puffer wird geringer, wenn die Favoriten am Schlussanstieg das erwartete Feuerwerk starten.
2,3 km
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Nächster Versuch von Yates, just als Arensman an das Duo aufschließt. Diesmal folgt keine Reaktion von O'Connor, aber der Niederländer versucht sich an dem steilen Schlussanstieg wieder an den Giro-Sieger heranzuarbeiten, der aber sehr stark aussieht.
3,5 km
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Simon Yates fährt um den Etappensieg! Healy kann auf seine Attacke nach der langen Führungsarbeit nicht mehr folgen, O'Connor kann zum Briten aufschließen.
5 km
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Noch vor der Bergwertung probiert es Jorgenson in der Favoritengruppe einmal mehr, Pogacar und Vingegaard gehen direkt an sein Hinterrad, alle anderen brauchen etwas länger, schließlich führt Evenpoel auch Roglic und Lipowitz wieder ran. Zehn Fahrer bleiben übrig.
9,8 km
9,8 km
Healy gewinnt folgerichtig die Bergwertung - kein anderer aus der Spitzengruppe war an diesem Anstieg in Führung. Arensman, O'Connor und Storer auf den Plätzen. Ein Anstieg steht noch aus.
10 km
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Pogacar ist jetzt nur noch mit Narvaez als Helfer unterwegs, Vingegaard hat noch Jorgenson und Kuss an seiner Seite. Jorgenson fährt weiter von vorne.
11 km
11 km
Healy führt den ganzen Anstieg die Gruppe an - und baut den Vorsprung auf die Favoriten wieder auf über sechs Minuten auf. Hinten probiert es Jorgenson nochmal, Pogacar ist aber direkt dahinter.
13 km
13 km
Und da waren es nur noch fünf - Simmons kann dem Tempodiktat von Healy nicht mehr folgen. Das Peloton - beziehungsweise die rund 30 Fahrer um Pogacar in Gelb - beginnen mit dem Anstieg.
15 km
15 km
Die Spitzengruppe geht in den vorletzten Anstieg. Einer dieser sechs wird sich den Tagessieg sichern können.
18 km
18 km
Drei UAE-Fahrer kontrollieren jetzt wieder bei einem Rückstand von 5:30 Minuten. Soler, Jhonatan Narvaez und Adam Yates. Ganz vorne macht Healy das Tempo.
21 km
21 km
Das Finale hat begonnen, aber der vorletzte Anstieg hat offiziell noch gar nicht begonnen. Vorne haben wir noch sechs Fahrer übrig nach Simmons' Attacke: Der US-Amerikaner, Healy, O'Connor, Storer, Yates und Arensman. Dahinter versucht es Visma immer wieder mit Tempoverschärfungen von Kuss und Jorgenson, UAE hat bis hierhin aber alles im Griff.
22 km
22 km
Die Attacke von Jorgenson ist schon eher eine Bedrohung für das Maillot Jaune. Pogacar geht direkt mit, auch Vingegaard, Roglic, Evenepoel und Co. sind dabei und es bildet sich eine echte Favoritengruppe mit den stärksten Fahrern. Healy hat noch 1:30 Minuten "Puffer", um das Gelbe Trikot zu übernehmen.
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Vingegaard wehrt Pogacar-Attacke im Zentralmassiv problemlos ab
Quelle: Eurosport