Tour de France 2025: Nils Politt wehrt sich gegen Kritik von Thomas Voeckler - "müssen Regel wohl noch lernen"

Nils Politt wurde für sein Verhalten vor allem in der Frühphase der 16. Etappe zum Mont Ventoux kritisiert. Der Ex-Profi Thomas Voeckler nannte das Verhalten des deutschen UAE-Emirates-XRG-Profis sogar "abscheulich". Vor der 17. Etappe verteidigte sich der 31-Jährige im Interview mit dem belgischen "Sporza". "Es war nichts Besonderes", sagte Politt, als er auf die Situation angesprochen wurde.

Politt mitten drin: Zoff im Peloton

Quelle: Eurosport

"Wir wollten die Ausreißer kontrollieren, und es gab einen Ausreißer mit 1:20 Minuten Vorsprung", erklärte er weiter.
In den TV-Aufnahmen war zu sehen, dass Politt lautstark und gestikulierend mit anderen Fahrern an der Spitze des Pelotons stritt - diese Szenen sorgten für die harte Kritik von Voeckler. Der Grund für den Ärger des Deutschen kam nach seinem Versuch das Feld zu kontrollieren.
Politt und Pogacar machten eine Toilettenpause. "Er ist das Gelbe Trikot, und nach ihm hat das halbe Peloton angehalten", sagte er. "Tadej und ich waren die Ersten, die zurückkamen, aber dann wurde wieder angegriffen. Aber es waren immer noch 30 bis 40 Fahrer dahinter. Mir wurde immer beigebracht, dass es ruhig bleibt, wenn das Gelbe Trikot zum Pinkeln anhält."
Zynisch legte Politt nach: "Aber anscheinend müssen sie die neue Regel noch lernen." Das passte dem Deutschen offenbar nicht. Ob er die anderen Fahrer "eingeschüchtert" habe, wurde im Interview nicht thematisiert. Am Ende gewann am Mont Ventoux Valentin Paret-Peintre - aus einer Ausreißergruppe heraus.
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Ullrich von Pogacar-Aussage überrascht: "Das wundert mich"

Quelle: Eurosport


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