Tadej Pogacar bleibt bei Tour de France nach der Rekordfahrt am Mont Ventoux bescheiden: "Ich bin nicht Superman"
Publiziert 23/07/2025 um 11:51 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard peitschten sich auf der 16. Etappe der Tour de France 2025 am Mont Ventoux zu Höchstleistungen an. Der Träger des Gelben Trikots stellte auf dem knapp 22 Kilometer langen legendären Anstieg einen neuen Rekord auf - der Däne folgte nur zwei Sekunden dahinter. "Manchmal war ich am Limit. Aber das Wichtigste war, nicht Zeit zu verlieren", erklärte Pogacar danach.
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Quelle: Eurosport
Übermenschlich sei seine Leistung nicht, betonte der Slowene, der 54:41 Minuten für den Anstieg benötigte.
"Ich bin definitiv nicht Superman, ich bin in Ljubljana geboren, nicht dort, wo Superman geboren wurde. Aber heute war es ein epischer Anstieg, den ich trotzdem geschafft habe", so Pogacar.
Er habe sich auch "ein bisschen zurückgehalten und einfach versucht, bei Jonas zu bleiben". Der Sieg, den sich am Ende der Franzose Valentin Paret-Peintre holte, sei aber nicht mehr in Reichweite gewesen.
"Am Ende war ich sogar ziemlich nah an der Ausreißergruppe dran. Chapeau an Paret-Peintre, er hat den Sieg verdient", meinte Pogacar. "Ich war ziemlich schnell unterwegs und konnte die Sieger auf den letzten 800 Metern sehen, aber nicht einmal Superman hätte sie dort einholen können."
Pogacar: "War die Grenze, wie schnell wir fahren konnten"
Lob verteilte der Tour-Dominator nach dem Ventoux-Rekord auch an Rivale Vingegaard und dessen Teamkollegen von Visma-Lease a Bike. "Jonas und sein Team haben ein sehr gutes Tempo vorgelegt, denn das war heute die Grenze, wie schnell wir fahren konnten", so der dreimalige Tour-Gesamtsieger.
Die Geschwindigkeit sei "wirklich perfekt" gewesen. "Ich glaube nicht, dass wir viel schneller hätten fahren können."
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2021 hatte der Däne Pogacar an selber Stelle noch abgehängt. Nun habe er "zum Glück" bessere Beine gehabt, erklärte der Slowene, der die Gesamtwertung mit über vier Minuten Vorsprung anführt.
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Pogacar über Ventoux-Duell mit Vingegaard: "Er hat es wirklich versucht"
Quelle: Eurosport
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