Primoz Roglic über Tadej Pogacar: "Wir machen alle etwas falsch" - so ist das Verhältnis der beiden Slowenen wirklich
VonJan Zesewitz
Update 20/11/2024 um 08:14 GMT+1 Uhr
Primoz Roglic kann auf eine recht erfolgreiche erste Saison mit dem Team Red Bull-Bora-hansgrohe zurückblicken. Der Slowene gewann zum vierten Mal die Vuelta a Espana und dazu das Criterium du Dauphiné. Landsmann Tadej Pogacar wiederum sammelte fast alle anderen großen Titel in einer historischen Saison ein. In einem Interview sprach Roglic über sein Verhältnis zum Dominator des Radsports.
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Quelle: Eurosport
"Ich ziehe meinen Hut vor ihm. Er ist beeindruckend und man weiß, wie schwer es ist, ein Rennen zu gewinnen", sagte Roglic im Interview mit "Flobikes" über die Dominanz Pogacars. Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: "Mich beschleicht das Gefühl, dass ich etwas falsch mache, oder dass wir alle etwas falsch machen."
Sein Landsmann fuhr eine der erfolgreichsten Saisons der Radsport-Geschichte. Er gewann den Giro d'Italia, die Tour de France, den WM-Titel in Zürich, Lüttich - Bastogne - Lüttich, die Lombardei-Rundfahrt und insgesamt 25 Rennen. Wieder einmal stand Pogacar auch Roglic im Weg bei seinem großen Traum, die Tour zu gewinnen - und wieder einmal verhinderten Stürze, dass er die Frankreich-Rundfahrt beenden konnte.
Abgesehen von der Rivalität der beiden Slowenen, haben die beiden privat ein gutes Verhältnis. Beide leben in Monaco, bei der WM waren beide als Teamkollegen für die slowenische Nationalmannschaft am Start und Roglic unterstützte Pogacar vor seinem 100-Kilometer-Solo zum Titel.
"Ja, wir sehen uns", sagte Roglic zum Austausch zwischen ihnen: "Wir treffen uns nicht jedes Wochenende und gehen auch nicht jedes Mal ein Bier trinken, aber wir sind fast Nachbarn und sehen uns daher ständig. Es ist auch schön, sich mal in der eigenen Sprache zu unterhalten."
In der Saison 2025 wird der 34-Jährige wieder versuchen, den großen Dominator bei der Tour zu schlagen, und Roglic weiß, dass er dafür alles richtig machen muss.
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