Tour de France: Schlussetappe mit neuem Kurs über Anstieg zum Montmartre - so schwer wird das Finale in Paris 2025
Das Finale der Tour de France wird 2025 erstmals über den Anstieg in Montmartre führen. Diese Neuerung der bisher traditionell flachen Schlussetappe der Rundfahrt bestätigten die Organisatoren inzwischen, die genaue Streckenführung wollen sie aber erst am 21. Mai präsentieren. Nach Eurosport-Informationen hat es der Kurs aber in sich und könnte die Gesamtwertung des Rennens durchaus beeinflussen.
Van der Poel attackiert am Montmartre - nur van Aert kann mit
Quelle: Eurosport
Bei Olympia in Paris begeisterte der Anstieg den Montmartre hinauf die Fans, dichtgedrängt standen die Zuschauer an der Rue Lepic und feuerten die Fahrer im Straßenrennen um Gold an.
Nun könnte auch der Kampf ums Gelbe Trikot auf dem Kopfsteinpflaster hoch zur Kirche Sacré-Coeur entschieden werden: Denn die abschließende 21. Etappe der Tour de France wird am 27. Juli mehrfach diese Bergwertung mit bis zu 8 Prozent Steigung auf den 1050 Metern Länge in Angriff nehmen.
Anstelle der fast immer mit einem Massensprint endenden Schlussrunden auf den Champs-Elysées bekommt das Tour-Finale damit einen ganz anderen Charakter und könnte - knappe Abstände in der Gesamtwertung vorausgesetzt - noch für Bewegung auf dem Podium sorgen.
Denn nach Eurosport-Informationen wird der Anstieg nicht lediglich pro forma in den Parcours aufgenommen und etwa einfach nur in den Mittelteil der Etappe eingebaut - im Gegenteil. Eurosports französischer Radsportexperte Jacky Durand verriet, dass drei Runden hinauf auf den "Gipfel" des 18. Arrondissements geplant seien - dies habe er von Quellen in der Pariser Stadtverwaltung erfahren.
Dabei werde die letzte Passage nur vier Kilometer von der Ziellinie auf den Champs-Elysées entfernt sein.
"Das ändert alles", brachte es der Ex-Profi auf den Punkt, "die Gesamtwertung könnte am letzten Tag komplett auf den Kopf gestellt werden".
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Quelle: Eurosport
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