Tour de France 2025: Angriff in den Alpen auf Tadej Pogacar? UAE reagiert mit Desinteresse auf mögliche Visma-Attacken
Publiziert 24/07/2025 um 11:41 GMT+2 Uhr
Die Alpen-Etappen der Tour de France 2025 dürften erneut zum Schauplatz des großen Dauerduells zwischen Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) und Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) werden. Während der Däne nach seinem deutlichen Rückstand von über vier Minuten zum Angriff gezwungen ist, bleibt das Team des führenden Slowenen gelassen. UAE-Sportdirektor Joxean Fernández Matxin erklärt den Plan.
Tour-Strecke, 18. Etappe: Königsetappe zum Col de la Loze
Quelle: Eurosport
"Natürlich muss Jonas angreifen, wenn er die Tour gewinnen will. Er hat keine andere Wahl", sagte der Spanier.
Vingegaard müsse "einen Schritt nach vorne machen, wenn er Tadej wirklich wehtun will". Pogacar zeigte sich bislang unbeeindruckt von den Bergen, die ihm in der Vergangenheit Probleme bereitet hatten.
Auf dem Mont Ventoux und am Hautacam überzeugte er, nun steht der berüchtigte Col de la Loze bevor. "66 Prozent der schwierigen Anstiege hat Tadej schon gemeistert, das ist eine gute Quote", erklärte Matxin mit einem Lächeln.
Auch das Ventoux-Tempo, bei dem ein 21 Jahre alter Rekord gebrochen wurde, sei laut Matxin vor allem Vingegaards Attacken zu verdanken: "Jonas hat das Tempo gemacht. Tadej musste nur im Windschatten bleiben und am Ende vorbeiziehen."
Visma könnte "Attacke um Attacke fahren"
Für Matxin ist klar: Visma wird auch in den Alpen weiter angreifen - und das ist Teil des Plans: "Wenn Visma das Rennen kontrollieren und Attacke um Attacke fahren will, wäre das okay. Unsere Aufgabe ist es, ruhig zu bleiben, keine Kontrolle abzugeben und Tadej in eine Verteidigungsposition zu bringen. Im Moment ist Jonas unser größter Rivale, und darauf konzentrieren wir uns."
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Trotz aller Dominanz von Pogacar und Vingegaard in den letzten vier Jahren warnt Matxin vor zu schnellen Prognosen: "Solche Rivalitäten machen die Fahrer besser, aber es kann immer ein neuer Name auftauchen, der beide schlägt, das haben wir bei Egan Bernal gesehen."
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Tour-Momente: Als Pogacar 2023 am Col de la Loze völlig einbrach
Quelle: Eurosport
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