Tour de France 2026 - Adam Yates erlebt schwarzen Tag auf 17. Etappe mit Happy End: "Hat gelitten wie ein Hund"
Adam Yates hat auf der 17. Etappe der Tour de France einen Tag zum Vergessen erlebt. Der Brite vom Team UAE Emirates-XRG fiel rund 68 km vor dem Ziel sichtlich entkräftet aus dem Hauptfeld zurück und erreichte das Ziel nur mit Mühe innerhalb der Karenzzeit. UAE-Sportchef Matxin Joxean Fernández verriet im Nachhinein, dass der 33-Jährige seit dem Vortag mit Magenproblemen zu kämpfen hatte.
"Echt bitter": Pogacar-Helfer Yates mit großen Problemen
Quelle: Eurosport
Während Etappensieger Jasper Philipsen längst mit seinem Team gefeiert und einige Interviews gegeben hatte, rollte Adam Yates völlig entkräftet in Voiron ins Ziel.
Der 33-jährige Brite erlebte auf der 17. Etappe der Tour de France 2026 einen schwarzen Tag und erreichte nur mit großem Kampfgeist mit einem Rückstand von 26:36 Minuten das Ziel.
Einen maßgeblichen Anteil daran hatte auch sein UAE-Teamkollege Tim Wellens, der nach hinten beordert wurde, um Yates zu begleiten, sodass dieser innerhalb der Karenzzeit blieb.
Bereits rund 68 Kilometer vor dem Ziel fiel der Routinier aus dem Hauptfeld um seinen Kapitän Tadej Pogacar zurück. Seine Körpersprache ließ schnell vermuten, dass bei ihm gar nichts mehr geht und er möglicherweise sogar die Tour aufgeben muss.
"Er hatte schon die ganze Zeit Probleme", erklärte Eurosport-Experte Karsten Migels im Live-Kommentar.
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Highlights: Philipsen mit Befreiungsschlag in Voiron
Quelle: Eurosport
Magenprobleme der Grund für Yates' Einbruch
Nach der Etappe brachte UAE-Sportchef Matxin Joxean Fernández Licht ins Dunkel und verriet, dass Yates bereits seit dem Vortag mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatte.
"Er musste sich gestern nach der Etappe übergeben, weil er Magenprobleme hatte. Allerdings hat er letzte Nacht gut geschlafen und sich heute Morgen nicht schlecht gefühlt. Als das Tempo in den ersten Stunden der Etappe aber zugenommen hat, hat er immer mehr gelitten", erklärte der Spanier.
Das Team hätte daraufhin beschlossen, umzuplanen, um ihrem angeschlagenen Fahrer zu helfen. Konkret bedeutete das, dass sich Wellens zurückfallen lassen sollte, um Yates ins Ziel zu schleppen.
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Einbruch vor Alpen-Showdown: UAE-Sportchef erklärt Yates' Probleme
Quelle: Eurosport
Yates einer von Pogacars wichtigsten Helfern
"Wir feiern große Siege zusammen und wir leiden in schwierigen Momenten zusammen", sagte Fernández mit viel Pathos und schwärmte weiter von Wellens: "Tim ist ein vorbildlicher Teamkollege, ein fantastischer Fahrer und ein Vollprofi."
Letztlich war es auch dem Belgier zu verdanken, dass Yates diese zunächst aussichtslos wirkende Situation meisterte.
Für Pogacar ist es von großer Bedeutung, dass einer seiner wichtigsten Helfer die Tour vor dem Auftakt der Alpen-Trilogie fortsetzen kann, die am Donnerstag mit der Bergankunft in Orcières-Merlette beginnt.
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Pogacar leidet mit Teamkollege Yates: "Hat gelitten wie ein Hund"
Quelle: Eurosport
Pogacar über Yates: "Hat gelitten wie ein Hund"
"Er hat gestern gelitten wie ein Hund", verriet Pogacar. "Heute Morgen hat er viel besser ausgesehen, aber am Ende des Tages war es einfach eine harte Etappe - selbst für diejenigen, die nicht mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen hatten."
Die Hoffnung, dass ihn Yates in den finalen Tagen der Tour noch unterstützen kann, hat der Tour-Dominator noch nicht aufgegeben.
"Ich denke, dass die Chance besteht, dass er sich davon erholt und am Freitag und Samstag wieder gut drauf ist", sagte Pogacar abschließend.
Immerhin stehen dann die zwei wahrscheinlich schwersten Teilstücke der Frankreich-Rundfahrt nach Alpe d'Huez auf dem Programm.
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Philipsen widmet seinem Team den Sieg: "Haben immer an mich geglaubt"
Quelle: Eurosport
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