Tour de France - Alpe d'Huez: "Die sind so besoffen ..." - Franzose Romain Grégoire fand Fans "nicht sehr angenehm"
Die Tour-Ankunft in Alpe d'Huez ist ein gigantisches Fan-Spektakel, hunderttausende Zuschauer feuern die Fahrer auf den 21 Kehren ins Ziel euphorisch an. Doch die Begeisterung ist manchmal grenzwertig, was auch Frankreichs Meister auf der 19. Etappe erlebte. In seinem Trikot in den Landesfarben war Romain Grégoire vom Groupama-Team bestens zu erkennen, was nicht nur angenehme Folgen hatte.
Onboard in Alpe d'Huez: Der mythische Anstieg aus Fahrersicht
Quelle: Eurosport
"Als Französischer Meister muss man im Anstieg nicht viel treten", hatte Eurosport-Experte Jacky Durand vorhergesagt - denn die Fans am Straßenrand schieben die Fahrer im hinteren Teil des Feldes oftmals an - und ihren heimischen Champion besonders.
Aber die Feinmotorik hat anscheinend bei etlichen Zuschauern ein wenig gelitten, wie Grégoire am Eurosport-Mikrofon berichtete: "Ich glaube, sie waren so besoffen, dass es eher Schläge auf den Hintern als ein Anschieben war. Das war nicht besonders angenehm", berichtete der 23-Jährige lachend.
"Man darf nicht klaustrophob sein", fasste er die Erfahrung von Alpe d'Huez zusammen, "denn das macht schon etwas Angst. Sie machen wirklich erst im letzten Moment Platz, aber es ist alles gut gegangen."
Die Stimmung sei "unglaublich" gewesen, war Grégoire begeistert, "wir haben uns auf einen absoluten Irrsinn eingestellt und sie sind dem gerecht geworden!"
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Quelle: Eurosport
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