Tour de France: Einer Rubio muss Rundfahrt nach heftigem Crash aufgeben - Kolumbianer knallt in UAE-Teamauto
Update 24/07/2026 um 20:08 GMT+2 Uhr
Für Einer Rubio (Movistar) ist die Tour de France nach der ersten von zwei Etappen, die in Alpe d'Huez enden, vorbei. Der 28-jährige Kolumbianer, der lange zur großen Spitzengruppe gehörte, stieß heftig mit einem Auto von UAE Team Emirates-XRG zusammen. Der Wagen musste abrupt abbremsen. Rubio kam nicht mehr zum Stehen, krachte heftig in das Heck und konnte die 19. Etappe nicht zu Ende bringen.
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Quelle: Eurosport
Was war passiert? Einer Rubio und Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility) wurden vom späteren Etappensieger Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) überholt. Dadurch fuhr auch das UAE-Auto an den beiden Profis vorbei.
Der Wagen musste aus einem auf dem Videomaterial nicht erkenntlichen Grund abbremsen, Rubio knallte in der Folge übel in die Heckscheibe. Nach Informationen von "Domestique Cycling" war ein Zuschauer auf die Straße gerannt und hatte die Vollbremsung des Fahrzeugs ausgelöst.
"Einer Rubio hat das Rennen während des Anstiegs zur Alpe d'Huez aufgegeben. Wir werden so bald wie möglich weitere Informationen bereitstellen", schrieb Movistar auf X.
Der 28-Jährige wurde nach dem Unfall medizinisch versorgt. Zu seinem genauen Gesundheitszustand machte das Team vorerst keine Angaben.
"Ich habe gesehen, wie Rubio von Movistar in das Auto von UAE gekracht ist. Das sah überhaupt nicht gut aus", sagte Johannessen, der etwas hinter dem Kolumbianer fuhr, gegenüber "TV 2". Er frage sich, "ob er mit dem Gesicht gegen die Scheibe geprallt ist. Ich hoffe, es geht ihm gut."
Rubio auf dem Weg ins Krankenhaus
Nach Informationen der spanischen "AS" wurde Rubio mit blutüberströmtem Gesicht und Beulen ins medizinische Zentrum gebracht.
In Begleitung des Mannschaftsarztes von Movistar verließ der 28-Jährige das medizinische Zentrum nach knapp einer Stunde, nachdem die zahlreichen Wunden erstversorgt wurden.
Mittlerweile hat sich auch das Team via X nochmals zu Wort gemeldet: "Einer Rubio musste nach dem Unfall, den er beim Anstieg zur Alpe d'Huez erlitten hat, mit rund 20 Stichen im Gesicht genäht werden."
"Der Kolumbianer soll in ein Krankenhaus in Grenoble verlegt werden, wo weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um das Ausmaß der Verletzungen festzustellen", hieß es in dem Post weiter.
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Quelle: Eurosport
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