Tour de France 2026: ASO-Chef Christian Prudhomme kündigt für 20. Teilstück "härteste Bergetappe der Tour-Geschichte" an

Für die 113. Austragung der Tour de France haben sich die Organisatoren etwas Besonderes überlegt. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen heißt der Zielort Alpe d'Huez. Auf der 20. Etappe geht es über den Col de Sarenne in den Skiort, nicht über die legendären 21 Kehren. Der Chef der Tour-Organisation ASO, Christian Prudhomme, kündigte eine historische Königsetappe an.

Tour-Vorschau, 20. Etappe: Die Königsetappe mit drei Alpen-Pässen

Quelle: Eurosport

5450 Höhenmeter stehen auf der 171 Kilometer langen vorletzten Etappe der Frankreich-Rundfahrt auf dem Programm. "Die härteste Bergetappe in der Tour-Geschichte", sagte Prudhomme laut der französischen Zeitung "Le Dauphiné".
Mit dem Col de la Croix-de-Fer, dem Col du Galibier - mit 2642 Metern Höhe das Dach der diesjährigen Tour und dem neuen Anstieg zum Col de Sarenne stehen drei Berge der höchsten Kategorie an. Mit dem Col du Telegraphe kommt noch ein weiterer Anstieg der zweithöchsten 1. Kategorie hinzu.
Es ist ohne Frage die anspruchsvollste Etappe der diesjährigen Rundfahrt - und mit ihrem Profil eine der schwierigsten der jüngeren Vergangenheit. Und auch wenn die Vergleichbarkeit über 113 Austragungen kompliziert ist: Die Etappe ist extrem hart.
Eine weitere Besonderheit ist die Einführung eines "neuen" Anstiegs, die Premiere des Alternativwegs nach Alpe d'Huez, die bisher erst einmal, 2013, als Abfahrt genutzt wurde, als es zweimal an einem Tag über die 21 Kehren in den Skiort ging.

Prudhomme: Kontrast zwischen Wahnsinn und Stille

"Die Idee, diese Strecke zu fahren, entstand vor etwa fünfzehn Jahren", erklärte Prudhomme. "Im Jahr 2013, zum 100-jährigen Jubiläum der Tour, sind wir sie bergab gefahren, um den Anstieg zur Alpe an einem Tag zweimal zu bewältigen. Wir werden wieder hier sein, um diesen großartigen Kontrast zwischen dem Wahnsinn und der Leidenschaft der 21 Serpentinen, die man überall auf der Welt kennt, und der Stille der Berge am Col de Sarenne am nächsten Tag zu erleben."
Der Anstieg liegt in einem Naturschutzgebiet, im Vergleich zu den Menschenmassen an der "klassischen" Auffahrt tags zuvor wird der Weg zur Strecke stark reglementiert sein - "aus offensichtlichen Sicherheitsgründen und um diesen Ort zu schützen", sagte der Tour-Chef. Der Col de Sarenne soll wie den Rest des Jahres den Schafen und Murmeltieren gehören.
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Quelle: Eurosport


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