Tour de France: Verständnis für Remco Evenepoels Kritik an Florian Lipowitz bei Red Bull-Sportchef Zak Dempster

Nach der öffentlichen Kritik von Remco Evenepoel an Teamkollege Florian Lipowitz bei der Tour de France hat Zak Dempster, "Chief of Sports" im Team Red Bull-Bora-hansgrohe, Verständnis für den Frust des Olympiasiegers geäußert. "Remco ist ein Typ, der sein Herz auf der Zunge trägt", sagte der Australier vor dem Start der 7. Tour-Etappe: "Und wenn er frustriert ist, dann sagt er es eben."

Evenepoel äußert sich: "Wenn alle mitgearbeitet hätten ..."

Quelle: Eurosport

Nach der Pyrenäen-Etappe am Donnerstag hatte Evenepoel seinen deutschen Co-Kapitän Lipowitz dafür kritisiert, auf seine Bitte um Unterstützung im Sprint nicht reagiert zu haben: "Ja, ich war wütend, und das zu Recht", sagte Evenepoel.
"Ich verstehe seine Frustration", so Dempster, "er wollte in die Top 3 der Gesamtwertung nach der Etappe kommen. Er hat in der Hitze des Gefechts gesprochen, wir kennen seinen Charakter und werfen ihm nichts vor."
Laut Dempster sei die Angelegenheit am Abend intern besprochen worden. "Wir haben das innerhalb des Teams geklärt, hatten eine Analyse und das bleibt unter uns. Die beiden haben gesprochen, jetzt ist alles gut", sagte er, "und wir können mit der Tour de France weitermachen. Wir haben zwei Kapitäne, das war der lange ausgearbeitete Plan und so bleibt es auch. Ich kann versichern, dass es kein Problem zwischen Florian und Remco gibt."
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Lipowitz nimmt Stellung zu Evenepoel-Vorwurf: Doppelspitze kann funktionieren

Quelle: Eurosport

(mit SID)
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Voigt zum Ärger zwischen Evenepoel und Lipowitz: "Das ist ein Fehler"

Quelle: Eurosport


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