Tour de France - Lipowitz äußert sich zum Red-Bull-Zoff mit Evenepoel: "Es ist kein Geheimnis, dass ..."
VonJan Zesewitz
Update 11/07/2026 um 12:09 GMT+2 Uhr
Nach der öffentlichen Kritik von Remco Evenepoel an seinem Teamkollegen Florian Lipowitz von Red Bull-BORA-hansgrohe äußerten sich beide Fahrer vor dem Start der 7. Etappe der Tour de France zu dem Vorfall. Nach den deutlichen Aussagen vom Vortag klangen beide versöhnlicher. Beide bestätigten, dass es zu einer Aussprache im Teambus gekommen sei und die Wogen mittlerweile geglättet seien.
Lipowitz nimmt Stellung zu Evenepoel-Vorwurf: Doppelspitze kann funktionieren
Quelle: Eurosport
"Wir haben im Bus miteinander geredet und es ist alles geklärt", sagte Lipowitz vor dem Start der Etappe in Hagetmau. "Am Ende können wir mit der Team-Performance zufrieden sein, die Stimmung ist gut."
Am Vortag wirkte Lipowitz nach der Attacke von Tadej Pogacar am Col du Tourmalet stärker als sein belgischer Teamkollege. In der Abfahrt kamen die beiden wieder zusammen, im Verfolger-Oktett hinter Pogacar und Jonas Vingegaard übernahm Evenepoel anschließend den Großteil der Nachführarbeit.
Das - und eine fehlende Sprint-Anfahrt Lipowitz' - brachte den Belgier im Ziel auf die Palme.
"Am Ende ist alles gut", sagte Evenepoel zu der Situation. "Das Hauptziel war es, nicht so viel Zeit zu verlieren, wenn man Tadej außen vor lässt. Es ist kein Geheimnis, dass die Kooperation in der Gruppe nicht sonderlich gut war. Wäre sie besser gewesen, hätten wir Jonas einholen können. Jeder hat getan, was er konnte, und ich habe versucht, um den dritten Platz zu sprinten. Das Team und auch ich sind zufrieden damit, wie der Tag gelaufen ist."
Lipowitz: "Doppelspitze kann funktionieren"
Die Doppelspitze bei Red Bull-BORA-hansgrohe stand damit bereits am ersten Tag im Hochgebirge im Fokus. Beide Kapitäne sind überzeugt davon, dass diese Konstellation funktionieren kann: "Jeder hat seine eigenen Stärken und die wollen wir ausspielen", sagte Evenepoel.
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Lipowitz pflichtete ihm bei: "Wir sind noch immer am Anfang der Tour, die Alpen und andere Berge kommen noch, das kann definitiv funktionieren. Die Tour ist noch lang, man muss sturzfrei durchkommen und so kann man etwas Druck von den Fahrern wegnehmen."
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Evenepoel äußert sich: "Wenn alle mitgearbeitet hätten ..."
Quelle: Eurosport
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