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Tour de France: Remco Evenepoel geht ans Limit und schadet sich fast selbst - Florian Lipowitz setzt auf Teamspirit
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Update 15/07/2026 um 22:27 GMT+2 Uhr
Die Doppelspitze mit Remco Evenepoel und Florian Lipowitz bei Red Bull-Bora-hansgrohe sorgt weiterhin für Schlagzeilen bei der Tour de France. Während diese Strategie medial teils kritisch gesehen wird, lobte Teammanager Ralph Denk seine Fahrer. "Mega gut" hätten die beiden Leader ihren Job auf der 10. Etappe gemacht. So gut, dass der Evenepoel sich "fast sogar selbst geschadet" hätte.
Lipowitz im Interview zur 10. Etappe: "Können sehr zufrieden sein"
Quelle: Eurosport
Nein, eine Ansage an Florian Lipowitz habe es nicht gegeben, auf Remco Evenepoel zu warten, als dieser am letzten Anstieg der 10. Etappe vor Le Lioran aus der Gruppe der Klassementfahrer herausgefallen war. Trotzdem entschied sich der 25-Jährige, dem Kollegen zu helfen.
"Das war situationsbedingt, Florian war auch am Limit", berichtete Ralph Denk im Team-Podcast "Inside Red Bull-Bora-hansgrohe". Evenepoel habe "sich relativ schnell erholt" und sei zurückgekommen. "Im Finale hat er dann phänomenal geliefert."
Beide Red-Bull-Leader hätten "mega gut" agiert und es habe "kein Anlass bestanden", den einen oder anderen von Teamseite aus zu lenken.
Im Sprint sicherte sich Evenepoel nach Dominator Tadej Pogacar dann Platz zwei. "Das freut mich natürlich wahnsinnig", sagte der Lipowitz, der Tagesvierter wurde.
Lipowitz optimistisch: "Die Beine und die Form passen"
Evenepoel habe sich indes "fast selbst geschadet, weil er so einen Drang auf den Sieg hatte. Großes Lob, dass er sich nicht mit Platz zwei zufriedengegeben hat wie vielleicht der eine oder andere in der Gruppe", führte Denk aus.
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Tour de France: Florian Lipowitz (l.) und Remco Evenepoel (r.)
Fotocredit: Getty Images
Während der Belgier voll ans Limit ging und im Sprint zu überzeugen wusste, hinterließ Lipowitz an den Anstiegen erneut den besseren Eindruck. "Die Beine und die Form passen", sagte der Red-Bull-Profi.
Aber hätte er nicht doch auf eigene Faust fahren können - oder vielleicht sogar müssen? Zumal Jonas Vingegaard angreifbar wirkte und man eventuell Zeit auf den schwächelnden Isaac Del Toro gutmachen hätte können?
Für Lipowitz zählt an erster Stelle der Teamgedanke. "Mit Remco und mir Richtung Podium schaut es gut aus", sagte der Deutsche.
Denk lobt Pogacar: "Mega gut, wie er das macht"
Evenepoel schob sich im Klassement auf Rang drei vor, der Rückstand auf Vingegaard beträgt nur noch eine halbe Minute. Lipowitz ist neuer Sechster, 38 Sekunden hinter seinem Teamkollegen, der dem Ulmer zuletzt in einem Interview ordentlich einen mitgegeben hatte.
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Von Denk gab es im hauseigenen Podcast ein Sonderlob für Lipowitz: "Sportlich steckt da pure Kraft und sehr viel Talent dahinter. Und wir sprechen jetzt über Sekunden, in der dritten Woche wird es um Minuten gehen. Da habe ich ein sehr gutes Bauchgefühl bezüglich Florian."
Lipowitz mit Vorteilen im Hochgebirge
Dann geht es in die Alpen, zweimal den Alpe d'Huez hinauf. Im Hochgebirge hat Lipowitz auf den langen Anstiegen gegenüber seinem Co-Kapitän wohl die Nase vorn.
Der Doppel-Olympiasieger erhofft sich dagegen, im Einzelzeitfahren der 16. Etappe ordentlich Boden gut zu machen. Die Debatte um die Kapitänsrolle ist noch lange nicht entschieden ...
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(mit SID)
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