Florian Lipowitz und Remco Evenepoel als Doppelspitze zur Tour de France 2026: Vincenzo Nibali ordnet Strategie ein

Dank Florian Lipowitz und Remco Evenepoel wartet Red Bull-Bora-hansgrohe in der laufenden Saison mit zwei besonders heißen Eisen auf. Hinsichtlich der Tour de France 2026 plant die deutsche Equipe mit einer Doppelspitze - ein Vorteil? "Die Strategie von Red Bull wird mit Sicherheit sehr interessant sein", erklärte die italienische Radsport-Legende Vincenzo Nibali im Interview mit Eurosport.

Remco Evenepoel (Mitte) und Florian Lipowitz (links) bilden bei Red Bull-Bora-hansgrohe eine Doppelspitze

Fotocredit: Getty Images

"Sie setzen nicht auf einen klaren Anführer, sondern bringen mit Remco und Florian gleich zwei wichtige Fahrer an den Start", führte der 41-Jährige, der als einer von sieben Athleten in der Geschichte Gesamtsiege bei allen drei Grand Tours eingefahren hat, weiter aus.
Das bietet Red Bull wie bei der Katalonien-Rundfahrt mehr Möglichkeiten in der Strategie - bringt jedoch auch einige Verpflichtungen mit sich.
"Im ersten Teil der Rundfahrt sollten sie mehr oder weniger ein paralleles Rennen fahren", merkte Nibali an. "Die längeren, härteren Anstiege werden dann entscheiden, wer der Kapitän des Teams ist."
So werde Red Bull-Bora-hansgrohe nicht bis zum bitteren Ende mit zwei Spitzen um die Top-Platzierungen bei der Tour de France fahren, einer der beiden Stars muss sich letztlich unterordnen und zum Edelhelfer avancieren.
"Gleichzeitig kann es aber ein großer Vorteil sein, zwei Kapitäne zu haben - vor allem auf den schwierigeren Etappen, um sich gegenseitig zu helfen oder Zeit gutzumachen", so Nibali.
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Pellizzari hat die stärksten Beine im Schlusssprint

Quelle: Eurosport


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