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Tour de France: So reagieren Vingegaard, Lipowitz & Co. auf Pogacar-Solo in Pyrenäen - "Es ist noch nicht vorbei"
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Update 09/07/2026 um 20:44 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar hat sich mit einem souveränen Solosieg auf der 6. Etappe das Gelbe Trikot zurückgeholt. Der Weltmeister setzte sich nach einer Attacke am Tourmalet mit 2:38 Minuten Vorsprung vor Jonas Vingegaard durch. Kurz hinter dem Dänen fuhr UAE-Teamkollege Isaac Del Toro als Erster der Verfolger über den Zielstrich und belegte Rang drei. Die Reaktionen zur ersten Bergankunft der Tour de France.
Highlights: Bergankunft klärt Kräfteverhältnisse - Drama um Gelb
Quelle: Eurosport
Zeitgleich mit dem Mexikaner kamen auch Florian Lipowitz und Remco Evenepoel (beide Red Bull-Bora-hansgrohe) ins Ziel.
Pogacar übernahm seinem zweiten Etappensieg bei dieser Tour wieder das Gelbe Trikot und liegt nun 2:42 Minuten in der Gesamtwertung vor Vingegaard. Del Toro folgt mit 3:27 Minuten Rückstand, drei Sekunden dahinter belegt Evenepoel den vierten Platz.
Die Glanzleistung Pogacars nötigte der Konkurrenz viel Respekt ab und begeisterte seine Mannschaftskameraden. Doch insbesondere Vingegaard wollte die Waffen noch nicht strecken.
Die Reaktionen zur 6. Etappe der Tour de France:
Tadej Pogacar (UAE/Sieger): "Ich glaube, das war in den Top 5 meiner Siege bei der Tour. Ich habe nicht gedacht, dass ich heute das Gelbe Trikot übernehme. Ich habe gerade gehört, dass Torstein Traeen auf der Abfahrt vom Tourmalet schlimm gestürzt ist. Ich hoffe, dass er okay ist. Mir wäre es lieber gewesen, wenn er das Gelbe Trikot noch behalten hätte. Hoffentlich erholt er sich schnell und kann weitermachen."
Jonas Vingegaard (Visma/Zweiter): "Es war natürlich nicht so, wie ich es gerne gehabt hätte. Am Tourmalet war ich nicht zu weit hinten, aber so eine Abfahrt liegt mir nicht wirklich. Ich glaube nicht, dass ich auf meinem höchsten Level war. Es war nicht mein bester Tag. Natürlich bin ich enttäuscht. Ich glaube aber immer noch, dass meine Beine im Laufe des Rennens besser werden. Der Kampf ist noch nicht vorbei."
Florian Lipowitz (Red Bull/Sechster): "Ich kann ganz happy sein, am Tourmalet haben die Beine nicht ganz gereicht. Wir haben es nicht geschafft, Jonas zurückzuholen, aber die Teamperformance war heute top. Wir müssen jetzt um Platz drei fahren, der Kampf wird super hart."
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Lipowitz reagiert auf Bergankunft: "Der Kampf wird super hart"
Quelle: Eurosport
Torstein Traeen (Uno-X/Gesamtführender vor der Etappe): "Ich weiß noch nicht, was ich habe. Wir müssen schauen, was das Röntgenbild zeigt. Gerade tut mir der Kopf ein bisschen weh und meinen Rippen geht es nicht ganz gut. Ich habe es trotzdem genossen, auch wenn es nicht der beste Tag war."
Patxi Vila (Red Bull/Sportlicher Leiter): "Hier auf dieser Talstraße waren es ein paar Teams, uns mit inbegriffen, die versucht haben, Jonas wieder zurückzubringen. Man sieht, dass das Level in der Gruppe sehr ausgeglichen war. Jonas lag auch nur innerhalb von 20 Sekunden. Ich glaube, es ist immer noch ein sehr offenes Rennen, außer beim Gesamtsieg."
Lenny Martinez (Bahrain/Neunter): "Ich war heute absolut am Limit. Ich hatte den Tourmalet hoch Krämpfe. Später dann auch noch Magenprobleme. Ich habe in der Gruppe dann mitgeführt mit Remco und den Anderen. Wir waren vier Fahrer, die voll gefahren sind. Wir sind Vollgas gefahren, aber wir konnten Vingegaard nicht einholen. Alle waren am Anschlag, nur Remco war super stark. Ich war schon bei der Abfahrt vom Tourmalet an seinem Hinterrad - er ist da wie verrückt runtergebrettert. Und danach waren wir schon am Anschlag, wenn wir nur an seinem Hinterrad waren. Wenn er ein wenig langsamer gefahren wäre, hätten wir ihm auch mal helfen können - aber so ..."
Brandon McNulty (UAE/Platz 20): "Es war der Plan, so schnell zu fahren, wie es nur geht. Aber noch so, dass wir alles unter Kontrolle hatten, solange, bis die großen Jungs attackieren wollten. Wir haben gehofft, dass wir zumindest große Abstände zu den anderen GC-Favoriten wie Jonas herausfahren können."
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Quelle: Eurosport
Sean Quinn (EF Education/Platz 31): "Um ehrlich zu sein, wussten wir, dass UAE am Tourmalet attackieren würde. Also ja, der Plan heute Morgen war, wie gewohnt für Ritchie (Richard Carapaz) zu fahren, aber ich wollte auch mein Bestes geben, um zu sehen, ob ich das Gelbe Trikot holen kann. Aber ich hatte einen absolut schrecklichen Tag. Ich habe bis zum Ende gekämpft, aber ja, ich habe einfach massenhaft Zeit verloren. Ich bin natürlich enttäuscht, aber ich habe alles gegeben, und die Beine waren heute einfach nicht da, das muss ich so akzeptieren."
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Matteo Jorgenson (Visma/Platz 36): "Der Plan sah eigentlich vor, ein oder zwei Fahrer in die Ausreißergruppe zu bringen, wenn möglich. Ich war ein bisschen überrascht zu sehen, dass die Sprinterteams Victor (Campenaerts) wegen des Zwischensprints hinterhergejagt sind. Das hat den Verlauf der Etappe ziemlich verändert, weil sie die ersten 50 Kilometer die Arbeit für UAE erledigt haben. Als wir dann in den welligen Abschnitt kamen, war es viel einfacher zu kontrollieren. Ich denke, genau da ist unser Plan ein wenig schiefgegangen – wir haben einfach keinen Fahrer in die Gruppe bekommen."
Mathias Vacek (Lidl/Platz 25): "Jeder Anstieg, den wir gefahren sind, war richtig hart. Am Col d'Aspin hatte ich dann eine kleine Krise, am Tourmalet habe ich meinen Rhythmus wiedergefunden. Ich konnte wieder zur Gruppe um das Gelbe Trikot aufschließen. Die letzten 8 Kilometer bin ich alleine mit einem anderen Fahrer gefahren. Ich habe versucht, bis zum Ende zu kämpfen. Ich habe alles gegeben, um das Weiße Trikot zu behalten, und ich habe es mir auf die bestmögliche Art und Weise verdient."
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