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Tour de France: Mathieu van der Poel spricht über Karriereende, "Hassliebe" zur Frankreich-Rundfahrt und Fernziel
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Update 02/07/2026 um 12:14 GMT+2 Uhr
Mathieu van der Poel spricht vor dem Start der Tour de France 2026 in Barcelona über ein mögliches frühes Karriereende, seine "Hassliebe" zur Frankreich-Rundfahrt und ein großes Fernziel. Im Gespräch mit der belgischen Zeitung "Het Nieuwsblad" teilte der niederländische Superstar des Alpecin-Teams aktuelle Gedankenspiele, wonach schon 2028 seine letzte Saison als Radprofi werden könnte.
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Quelle: Eurosport
"Ich denke, dass 2028 ein guter Schlusspunkt sein könnte. Dann bin ich 33, ein schönes Alter für das Karriereende", eklärte er. "Noch ist aber nichts definitiv. Wenn ich 2028 noch das nötige Niveau habe und ich noch gern Rennen fahre, dann ist alles möglich", fügte er dann aber einschränkend an.
Das Datum hat van der Poel nicht zufällig vor Augen. Es ist kein Geheimnis, dass der Niederländer schon lange von Olympia-Gold im Mountainbike träumt. 2021 endete dieser Traum in Tokio mit einem wilden Sturz. In Paris 2024 wollte er zunächst die Straße und das MTB kombinieren, letztendlich entschied er sich aber dafür, nur im Straßenrennen (12.) zu starten.
In Los Angeles wird also aller Wahrscheinlichkeit der letzte Anlauf folgen. "Ein Sommer ohne die Tour ist dann ganz sicher eine Option", meinte van der Poel mit Auge auf die kurze Pause zwischen der Frankreich-Rundfahrt und den Spielen. "Ich würde dann kurz nach dem Frühjahr meinen Fokus auf das Mountainbike verlagern", erläuterte der 31-Jährige, der kürzlich seine bevorstehenden Vaterfreuden öffentlich gemacht hatte.
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Tour: Van der Poel mit "Hassliebe"
Auf die Tour de France kann van der Poel verzichten. "Mich verbindet eine Hassliebe mit ihr. Aber je älter ich werde, desto lieber fahre ich hin. Natürlich bestreite ich noch lieber Eintagesrennen, denn da kann ich ganz ich selbst sein. Aber ich habe inzwischen auch akzeptiert, dass es in Grand Tours Etappen gibt, bei denen denen ich keine Rolle spielen kann", so der zweifache Etappensieger.
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Quelle: Eurosport
Einen Monat nach der Tour steht mit der Mountainbike-WM schon das nächste große Ziel an. Vorzeitig aussteigen will van der Poel deswegen aber nicht. "Ich habe anschließend noch genug Zeit. Wenn ich mir eine Woche Erholung gönne, habe ich noch drei Wochen, um spezifisch mit dem Mountainbike zu trainieren. Das ist der Plan", verriet er.
Zumal die Tour-Schlussetappe über den Montmartre in Paris, die im Vorjahr Wout van Aert für sich entscheiden konnte, ein ganz besonderes lockendes Ziel für den Klassiker-Seriensieger sein dürfte.
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