Tour de France - Red Bull-Chef Denk zieht exklusiv bei Eurosport Bilanz - und will mehr: "Auch der Tag wird kommen..."

Mit Platz zwei für Remco Evenepoel ging für Red Bull-Bora-hansgrohe am Sonntag die erfolgreichste Tour de France in der Geschichte des deutschen Rennstalls zu Ende. Allerdings erlebten die Raublinger bei der 113. Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt auch wegen des verletzungsbedingten Ausfalls von Florian Lipowitz ein Wechselbad der Gefühle. Teamchef Ralph Denk zog bei Eurosport exklusiv Bilanz.

Denk zieht bei Eurosport Fazit: "Unsere beste Tour"

Quelle: Eurosport

"Es ist unsere beste Tour", sagte Denk am Eurosport-Mikrofon nach der spektakulären Schlussetappe in Paris: "Wir waren hier schon Siebter, Fünfter, Vierter, Dritter und jetzt Zweiter."
Der Belgier Evenepoel hatte es trotz einer ungewöhnlichen Vorbereitung ohne viele Renntage auf das Podium bei der Grande Boucle geschafft. "Es war der richtige Weg", erklärte sein Teammanager. Gerade in der letzten Woche habe der Doppel-Olympiasieger von 2024 dadurch "noch mehr Energie" gehabt.
Das große Ziel bleibe trotz des starken zweiten Platzes und zweier Etappensiege von Neuzugang Evenepoel der Gesamtsieg beim größten Radrennen der Welt: "Ich hoffe, es wird noch besser." Dennoch sei er "super happy", so Denk weiter und fügte hinzu: "Das ist mein persönliches Ziel, das habe ich schon lange."
Angesichts der Dominanz des nun fünfmaligen Tour-de-France-Siegers Tadej Pogacar ein ambitioniertes Unterfangen - das Denk aber nicht von seinem Traum abhalte: "Im Kopf-an-Kopf-Duell ist er unschlagbar. Aber auch der Tag wird kommen, an dem er mal einen Fehler macht." Und dann, so der frühere Profi, müsse man eben "auf der Hut sein".
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Highlights: Irres Finale auf der Schlussetappe

Quelle: Eurosport

Denk über Lipowitz: "Ich vermisse Florian"

Schmerzlich bedauerte der 52-Jährige hingegen das Fehlen des Vorjahresdritten Florian Lipowitz. Die deutsche Tour-Hoffnung war im Einzelzeitfahren am vergangenen Montag schwer gestürzt und hatte sich dabei das Schlüsselbein gebrochen - der "Tiefpunkt" der Frankreich-Rundfahrt, wie Denk verriet.
"Ich vermisse Florian. Es tut mir leid für ihn, dass er hier nicht dabei sein kann. Ich hoffe, das spornt ihn an. Er weiß ja, wie es sich anfühlt, hier bei der Tour auf dem Podium zu stehen", fügte der Teammanager hinzu.
Lipowitz hatte sich am Tag der Schlussetappe erstmals nach seinem sturzbedingten Ausfall selbst zu Wort gemeldet. Wann der 25-Jährige sein Comeback geben wird, ließ er dabei offen.
Für Red Bull geht die Tour indes mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu Ende. Vor allem aber mit dem Ziel vor Augen, endlich einmal ganz oben auf dem Podium zu stehen.
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Experten über Red Bull, Lipowitz und Evenepoel: "War souveräner"

Quelle: Eurosport


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