Tour de France 2026 – Tadej Pogacar bricht seinen eigenen Rekord: schnellster Schnitt der Geschichte der Rundfahrt
VonNiklas Bien
Publiziert 27/07/2026 um 08:26 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar hat sich mal wieder selbst übertroffen: Der Slowene gewann nicht nur seine fünfte Tour de France, sondern tat das in einem neuen Rekordtempo – und knackte damit seinen eigenen Rekord aus dem vergangenen Jahr. Pogacar war auf den insgesamt 3179 Kilometern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43,227 km/h unterwegs. Die neue Bestmarke passt zum Trend der vergangenen Jahre.
Titel Nummer fünf für Pogacar: Siegerehrung des Tour-Podiums
Quelle: Eurosport
Tadej Pogacar, Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard – so heißen die Rekordhalter der drei schnellsten Durchschnittsgeschwindigkeiten bei der Tour de France.
Pogacar hatte den Wert des Dänen von 2022 bereits im vergangenen Jahr übertroffen – und nun sich selbst um beinahe 0,5 km/h.
Das Zusammenspiel mehrerer Faktoren – die günstigen Windverhältnisse, das Material, aber auch die hohe Intensität im Peloton – hievte den Wert erstmals in der Geschichte der Frankreich-Rundfahrt über die 43er-Marke.
Mit Blick auf den Trend ist das ein logischer Schritt: Die letzten sechs Ausgaben gehören zu den sieben schnellsten. Die Tour 2005 ist mit ihren 41,654 km/h ein Exot in dieser Auflistung.
Pogacar jagt Rekorde
Sechs Jahre zuvor war die Grenze von durchschnittlich 40 km/h zum ersten Mal überschritten worden – nun stellte Pogacar zum zweiten Mal in Serie eine neue Bestmarke auf, die mit der Größenordnung von 1999 nicht mehr viel gemein hat.
Der Slowene fährt in seiner eigenen Liga und ist längst zum Rekordjäger geworden. Auf der 19. Etappe pulverisierte er den Rekord von Marco Pantani in Alpe d'Huez um 1:24 Minuten.
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Pogacar verrät: "Das waren meine Highlights der Tour"
Quelle: Eurosport
Mit jetzt fünf Titeln bei der Tour gehört er mit nur 27 Jahren zum Kreis der Rekord-Sieger: Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault, Miguel Indurain – und eben Tadej Pogacar.
Der neue Geschwindigkeitsrekord passt ins Bild dieser 113. Tour de France. Und sie passt ins Bild des slowenischen Dominators.
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