Tour de France 2026: Tadej Pogacar erklärt virale Szene in Alpe d'Huez - Superstar schwärmt von Nicolas Prodhomme

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Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) hat sich zu einer aufsehenerregenden Szene auf der 20. Etappe der Tour de France 2026 geäußert. Nachdem Nicolas Prodhomme (Decathlon CMA CGM Team) auf dem Weg nach Alpe d'Huez einmal mehr das Tempo verschärft hatte, schloss der slowenische Superstar zu ihm auf - und schaute ihn intensiv an. Etwaige Spannungen verneinte Pogacar nun und lobte den Konkurrenten.

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Quelle: Eurosport

"Das hat uns im Team ehrlich gesagt nicht besonders gefallen. Ich bin zu ihm aufgefahren, habe ihn angeschaut und gedacht: 'Ganz ruhig. Was machst du da? Bleib locker'", erinnerte sich der 27-Jährige nun im Podcast "Val 202" an jene Momente.
Die viel diskutierte Szene spielte sich auf der 20. Etappe hinauf nach Alpe d'Huez ab. Obwohl Pogacar das Gelbe Trikot bereits praktisch sicher hatte, arbeitete er an jenem Tag vor allem für seinen Teamkollegen Isaac del Toro, der seinen dritten Platz in der Gesamtwertung und das Weiße Trikot gegen Paul Seixas verteidigen wollte.
Nachdem der spätere Gesamtsieger am Col du Galibier über weite Strecken das Tempo bestimmt und die Gruppe auch in der Abfahrt sowie im Tal angeführt hatte, übernahm Nicolas Prodhomme am Col de Sarenne die Spitze.
Mit einer deutlichen Tempoverschärfung zog der Franzose das Feld auseinander, woraufhin Pogacar sofort zu ihm aufschloss und ihn mit einem langen Blick bedachte - Bilder, die anschließend in den sozialen Medien vielfach geteilt wurden.
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Tadej Pogacar hat sich zu einer aufsehenerregenden Szene bei der Tour de France geäußert

Fotocredit: Getty Images

Pogacar war schon "ziemlich am Limit"

"Zu diesem Zeitpunkt war ich schon ziemlich am Limit. Dazu kam noch Gegenwind, was es nicht gerade einfacher machte", meinte Pogacar. "Ich habe ein- oder zweimal versucht, ihn dazu zu bewegen, wenigstens einmal die Führung zu übernehmen, damit ich kurz durchatmen und danach weitermachen konnte."
Doch Prodhomme habe ihm "keinen einzigen Meter" abgenommen. "Sie waren dort außerdem zu zweit von Decathlon, also hätten sie mir zumindest ein bisschen helfen können."
Pogacar weiß aber auch: "So ist der Radsport eben. Niemand musste mir helfen. In diesem Moment war ich einfach schon eine Weile im roten Bereich und bin an meine Grenze gekommen."
Ein Umstand, den Prodhomme anschließend auszunutzen versuchte, letztlich aber daran scheiterte. Böses Blut herrschte zwischen ihm und Pogacar aber nicht, wie letzterer noch einmal beteuerte.
"Ich möchte überhaupt nichts gegen ihn sagen, denn er war überragend. Diese Tour war unglaublich hart, und er war wirklich einer der stärksten Fahrer. Einer, der nicht die Anerkennung bekommt, die er verdient", so Pogacar.

Pogacar: "Ein absoluter Spitzenfahrer"

Was Prodhomme für seine Mannschaft geleistet hat, sei phänomenal gewesen. "Er ist ein absoluter Spitzenfahrer. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen bei Decathlon gesehen haben, wie viel er für das Team getan hat. Dafür gebührt ihm großer Respekt", führte er weiter aus.
In den Reihen von UAE brachte Prodhomme seine Leistung in den Bergen sogar einen besonderen Spitznamen ein.
"Wir haben im Team immer scherzhaft 'Pantani' zu ihm gesagt, weil er für den letzten Antritt immer noch irgendwo Kraft gefunden hat", so Pogacar. "Er hat jedes Mal beschleunigt und die Gruppe auf den ersten 500 Metern des Anstiegs auseinandergezogen."
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Quelle: Eurosport


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