Straßenrad-WM - Michal Kwiatkowski schickt Ansage in Richtung Tadej Pogacar: "Wir werden nicht so einfach aufgeben"

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Tadej Pogacar geht als großer Favorit in die kommenden Rundfahrten. Vor der Straßenrad-WM in Montreal traut Ex-Weltmeister Michal Kwiatkowski dem amtierenden Tour-de-France-Sieger erneut eine dominante Vorstellung zu, aufgeben will der Pole den Kampf um den Titel dennoch nicht. "Tadej Pogacar wird machen, was er will", sagte Kwiatkowski im Gespräch mit dem polnischen Portal "Naszosie".

Tadej Pogacar geht nach seinem Sieg bei der Tour de France auch bei der Vuelta an den Start

Fotocredit: Getty Images

Gleichzeitig schob der 36-Jährige eine Kampfansage hinterher: "Aber wir werden nicht so einfach aufgeben."
Pogacar hat den internationalen Radsport in den vergangenen Jahren geprägt und reist als amtierender Weltmeister nach Kanada (20. bis 27. September 2026 live bei Eurosport und HBO Max). Zuvor steht für den fünfmaligen Tour-de-France-Champion aber noch die Vuelta a España auf dem Programm (ab 22. August live bei Eurosport und HBO Max), bei der der Slowene erstmals den Gesamtsieg anstrebt.
Kwiatkowski richtet seinen Fokus indes schon länger auf die WM. Der INEOS-Profi, der 2014 selbst den WM-Titel gewann, hatte bei der Tour de France mehrfach den Sprung in Ausreißergruppen versucht, blieb letztlich aber ohne größeren Erfolg.
Nun will sich der Routinier gezielt auf den Saisonendspurt vorbereiten. "Seit Beginn der Saison plane ich, mich auf die Weltmeisterschaften in Kanada vorzubereiten, indem ich an den lokalen Klassikern in Quebec und Montreal teilnehme", erklärte Kwiatkowski.

Kwiatkowski: "Genieße Rennen auf diesen Strecken"

Nach den Belastungen der vergangenen Wochen komme ihm die Pause vor den nächsten Rennen gelegen. "Jetzt habe ich vier Wochen, vielleicht sogar etwas mehr, um durchzuatmen, zu trainieren und mich vorzubereiten", sagte der Pole.
Auch der anspruchsvolle WM-Kurs könnte Kwiatkowski entgegenkommen. Der frühere Weltmeister kennt Rennen in Kanada bestens und erwartet eine harte Prüfung. "Ich genieße Rennen auf diesen Strecken, auch wenn bekannt ist, dass dieser Kurs unerbittlich und sehr schwierig ist" erklärte er.
Er hoffe dort "in einer besseren Form" als bei der Tour de France oder der Tour of Poland zu sein, sagte Kwiatkowski.
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Vuelta a España 2026 - die Strecke in der 3D-Animation

Quelle: Eurosport


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