Tour de France 2026: Tadej Pogacar erzählt von Flaschen-Schock - möglicher Sturz hätte Aus bei Rundfahrt bedeutet
Publiziert 15/07/2026 um 21:30 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) ist auf der 11. Etappe der Tour de France 2026 nur knapp einem folgenschweren Sturz entgangen. Der Träger des Gelben Trikots geriet bei der bislang schnellsten Etappe der Tour-Geschichte mit seinem Vorderrad an eine auf der Straße liegende Trinkflasche und konnte einen Sturz im letzten Moment verhindern. Anschließend sprach er von einem großen Schock.
"Komplett in die Hose geschissen": Pogacar über Schreckmoment
Quelle: Eurosport
Der Zwischenfall ereignete sich auf dem Weg nach Nevers, wo Sören Wärenskjold überraschend den Tagessieg feierte. Im internationalen TV-Signal war die brenzlige Szene kaum zu erkennen.
"Mitten auf der Straße lag eine Trinkflasche und ich wäre beinahe gestürzt. Wir waren mit 55 km/h unterwegs. Wenn ich gefallen wäre, hätte die Tour für mich vorbei sein können", erzählte der slowenische Superstar gegenüber "France 2".
Im offiziellen Interview mit dem Veranstalter wurde die Beschreibung von Pogacar etwas bildhafter: "Ich habe mir komplett in die Hose geschissen. Glücklicherweise ist es mir gelungen, die Hände am Lenker zu behalten und die Kontrolle zu wahren. Am Ende ist alles gut gelaufen."
Die Etappe ging mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50,91 km/h als schnellste in die Geschichte der Tour de France ein und übertraf damit den bisherigen Rekord aus dem Jahr 1999.
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Pogacar kommt mit dem Schrecken davon
Pogacar sieht dafür mehrere Gründe: "Ich denke, die Fahrer beginnen auch zu glauben, dass auf solchen Etappen eine Ausreißergruppe bis zum Schluss durchhalten und um den Sieg mitfahren kann."
Aufgrund dieser Tatsache, "wollen alle Ausreißerspezialisten dabei sein. Wenn sehr starke Fahrer an der Spitze sind, ist das Tempo dahinter zwangsläufig höher, weil man sie ja einholen muss", so der viermalige Tour-Triumphator.
Als weitere mögliche Ursache nannte der Titelverteidiger den Rückenwind: "Wir hatten den ganzen Tag Rückenwind. Das hilft natürlich enorm."
Die Schattenseiten einer solchen Geschwindigkeit hat Pogacar an diesem Mittwoch beinahe kennengelernt. Am Ende kam der Titelverteidiger mit dem Schrecken davon.
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Quelle: Eurosport
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