Tour de France: Tadej Pogacar siegt als Solist auf der 10. Etappe - Remco Evenenpoel vor Florian Lipowitz im Ziel
Tadej Pogacar hat auf der 10. Etappe der Tour de France 2026 in Le Lioran Revanche für seine Niederlage gegen Jonas Vingegaard an selber Stelle vor zwei Jahren genommen. Der Slowene siegte auf der schweren Bergetappe über sieben Bergwertungen durchs Zentralmassiv als Solist und baute seine Führung im Gelben Trikot aus. Im Ziel der 166 Kilometer lag Pogacar rund eine halbe Minute vor den Rivalen.
Pogacar unantastbar am Nationalfeiertag - Vingegaard verliert Zeit
Quelle: Eurosport
Zweiter wurde Remco Evenepoel nach 166 Kilometern mit 32 Sekunden Rückstand, wenig hinter ihm kamen Paul Seixas und Florian Lipowitz (je +0:34) ins Ziel, gefolgt von Juan Ayuso, und Mattias Skjelmose (beide +0:38) sowie dem am Ende zurückfallenden Jonas Vingegaard (+0:44).
In der Gesamtwertung baute Pogacar mit seinem 24. Tour-Etappensieg die Führung nach dem ersten Ruhetag auf 3:36 Minuten gegenüber Vingegaard aus. Evenepoel (+4:06) ist neuer Dritter, Lipowitz liegt als Sechster nun 4:44 zurück.
"Meine Beine waren am Ende wie vor zwei Jahren total leer, aber ich konnte es vollenden", sagte Pogacar im Siegerinterview. "Diese Etappe hatten wir seit langer Zeit auf dem Zettel un dich danke allen Fans, die heute an die Strecke gekommen sind - auch denen, die gebuht haben!"
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Pogacar bedankt sich für Buh-Rufe: "Das gibt uns mehr Energie"
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Lipowitz und Evenepoel rücken Vingegaard näher
"Es war klar, dass Pogacar die Attacke fährt", erklärte Lipowitz, "an sich waren die Beine supergut, aber für sowas reicht es natürlich nicht. Wir können sehr zufrieden sein. Natürlich bekommt man die Probleme bei Isaac mit. Aber am Ende bleibt einem auch nichts anderes übrig, als am eigenen Limit zu fahren. Das haben wir heute gemacht. Mit Remco und mir Richtung Podium schaut es gut aus."
Denn beide machten Zeit auf den zweitplatzierten Vingegaard gut, auch wenn Evenepoel zwischenzeitlich abgehängt wurde: "Dann blieb für mich nichts anderes übrig, zu warten und zu hoffen, dass Remco wieder zurückkommt. Dann macht er den zweiten Platz, das freut mich natürlich wahnsinnig", so Lipowitz.
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Lipowitz im Interview zur 10. Etappe: "Können sehr zufrieden sein"
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Tour: Carapaz fordert Pogacar & Co. heraus
Olympiasieger Richard Carapaz eröffnete am schwersten Berg des Tages, dem Puy Mary (1. Kategorie) knapp 40 Kilometer vor dem Ziel die heiße Schlussphase, alle Ausreißer waren da bereits gestellt. Der Ecuadorianer löste sich als Solist und erkämpfte sich fast eine Minute Vorsprung. Doch Pogacar zündete am vorletzten Anstieg den Turbo, zog aus der Gruppe der Favoriten alleine davon und wenig später am EF-Profi vorbei.
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Pogacar attackiert - niemand kann dem Mann in Gelb folgen
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Diese Attacke wurde aber Pogacars UAE-Teamkollege Isaac del Toro zum Verhängnis, der aus der Verfolgergruppe zurückfiel, seinen dritten Platz in der Gesamtwertung verlor und nun Siebter ist.
Im Schlussanstieg der 3. Kategorie, der mit maximal 5,8 % Steigung nicht besonders steil war, konnte dann Evenepoel anfangs das Tempo der Gruppe um Vingegaard, Lipowitz, Seixas & Co. nicht folgen und verlor zwischenzeitlich an Boden. Doch der Belgier kämpfte sich wieder heran und sprintete noch auf Rang zwei.
Der Zeitfahr-Weltmeister gestand den Reportern nach der Etappe, dass er zwischenzeitlich sehr zu kämpfen gehabt hatte, aber in der letzten kurzen Abfahrt spielte er seine Qualitäten aus und fand wieder Anschluss. Letztlich verringerte er sogar seinen Rückstand zu Vingegaard um 18 Sekunden - "es ist gut, Zeit zurückzugewinnen mit Blick auf das, was am Wochenende wartet", blickte er schon auf die beiden dann anstehenden Bergankünfte.
Tour: Pedersen punktet weiter
Ein erfolgreicher Tag war diese 10. Etappe für Mads Pedersen. Der Däne gewann den Zwischensprint des Tages im Duell mit Max Kanter und baute so seine Führung in der Punktewertung weiter aus. Mit dem zweifachen Etappensieger Tim Merlier fehlte dort einer seiner größten Konkurrenten, was für Pedersen die Zähler doppelt wertvoll machte.
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Am Mittwoch auf der 12. Etappe kommen die Sprinter in Nevers höchstwahrscheinlich wieder zum Zug, für die Stars dürfte es hingegen ein etwas ruhigerer Tag werden. Eurosport und HBO Max sind dann wieder live in TV und Stream dabei!
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Tour-Vorschau, 11. Etappe: Sprintstars vor neuer Chance
Quelle: Eurosport
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10. Etappe | BergetappeAurillac → Le Lioran / 166.6 km
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T. PogacarBeendet
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