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Tour de France 2026, Vorschau 9. Etappe: Deutsche Chancen bei Ausreißertag mit 3000 Höhenmetern durchs Zentralmassiv
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Publiziert 12/07/2026 um 18:25 GMT+2 Uhr
Auf dem neunten Tagesabschnitt steht die erste echte Hügel-Etappe der Tour de France 2026 an. Es geht fast den ganzen Tag über bergauf und bergab, richtig hoch hinaus geht es jedoch nie. Die letzten Kilometer nach Ussel sind größtenteils flach. Der Tag ist wie gemacht für eine Ausreißergruppe. Doch auch die Topfavoriten müssen auf dem Weg durch das westliche Zentralmassiv auf der Hut sein.
Tour-Strecke, 9. Etappe: Perfektes Terrain für Attacken
Quelle: Eurosport
Der Strecke der 9. Etappe wurde kurzfristig wegen der Hitzewelle in Frankreich um 30 Kilometer auf 155,5 km verkürzt. Dabei wird eine Schleife aus dem Startort nach Süden gekappt und der Zwischensprint wird schon nach knapp 15 Kilometern ausgefahren.
Vom Start weg gibt es einige unkategorisierte Wellen, bevor nach schon relativ früh an einem Bergaufstück der Zwischensprint ausgetragen wird. Hier können die bergfesten Sprinter im Kampf um das Grüne Trikot gegenüber den Flachlandsprintern Punkte gut machen.
Wenig später beginnt die Hügelzone dann richtig. Mehrere Bergwertungen führen stetig nach oben. Dabei gibt es immer wieder auch steilere Abschnitte. Die Côte de la Croix du Pey (4,8 Kilometer bei 6 Prozent) nach 130 Kilometern ist der längste Anstieg des Tages.
Das anschließende Hochplateau führt zum Mont Bessou. Dieser Gipfel mit 977 Metern Höhe ist der höchste Punkt des Plateau de Millevaches.
Die Abfahrt nach Ussel ist von kürzeren Gegensteigungen unterbrochen. Die Strecke verläuft ohne viele Kurven relativ gerade in die Stadt. Der Schlusskilometer ist dabei leicht ansteigend. Ein letzter Rechtsknick befindet sich etwa 300 Meter vor der Ziellinie, die sich auf einer der Hauptverkehrsstraßen im Stadtgebiet befindet.

Das neue Profil der 9. Etappe der Tour de France 2026
Fotocredit: ASO
Tour: Ausreißer-Chance im Zentralmassiv
Die tempofesten Klassikerfahrer dürften sich den Tag angestrichen haben. Die 3000 Höhenmeter sind für reine Sprinter wohl zu schwer. Die bergfesten Sprinter könnten es mit der Unterstützung einiger Teamkollegen dagegen in der Gruppe des Tages versuchen, so wie Mads Pedersen in Foix.
Nach den zwei flachen Sprintetappen zuvor spricht einiges für einen Ausreißersieg. Für einen Klassementfahrer knapp außerhalb der Top Ten könnte sich eine Chance bieten, relativ einfach Zeit gutzumachen.
Dieser Tag könnte auch etlichen deutschen Profis gute Chancen bieten: Das Terrain lockt Ausreißer wie Georg Steinhauser (EF) oder Georg Zimmermann (Lotto), auch Felix Engelhardt (Jayco) könnte sich im Meistertrikot wieder vorne zeigen. Falls Nico Denz (Red Bull) und Nils Politt (UAE) von ihren Teams die Chance bekommen, muss man auch sie auf der Rechnung haben.
Eurosport ist bei allen Etappen der Tour de France 2026 live im Free-TV vom Start bis ins Ziel dabei, im Livestream und on demand gibt es alle Etappen bei HBO Max und auch im Liveticker sind wir in voller Länge bei allen Etappen dabei - am Sonntag ab 13:45 Uhr.
Die 9. Etappe der Tour de France kompakt:
Malemort – Ussel, 155,5 km: 3000 Höhenmeter
Startzeit: 13:45 Uhr
Zielzeit: 17:31 Uhr
Sprintwertung:
Beynat (Kilometer 14,9)
Beynat (Kilometer 14,9)
Bergwertungen:
Côte de Naves (Kat. 3, Kilometer 47,0)
Suc au May (Kat. 2, Kilometer 75,0)
Côte de la Croix du Pey (Kat. 3, Kilometer 99,4)
Mont Bessou (Kat. 4, Kilometer 131,0)
Côte de Naves (Kat. 3, Kilometer 47,0)
Suc au May (Kat. 2, Kilometer 75,0)
Côte de la Croix du Pey (Kat. 3, Kilometer 99,4)
Mont Bessou (Kat. 4, Kilometer 131,0)
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Quelle: Eurosport
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9. Etappe | Wellige EtappeMalemort → Ussel / 154.6 km
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M. van der PoelBeendet
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