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Tour de l'Avenir: Lorenzo Mark Finn gewinnt auch Schlussetappe und feiert Gesamtsieg - Italiener mit Machtdemonstration
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Update 26/08/2026 um 19:09 GMT+2 Uhr
Lorenzo Finn (Red Bull-Bora-hansgrohe) hat mit einem standesgemäßen Auftritt die 62. Tour de l'Avenir für sich entschieden. Der 19-jährige Italiener sicherte sich die abschließende 7. Etappe der renommierten U23-Rundfahrt über knapp 130 Kilometer von Strambino zur Bergankunft am Lago Serrù souverän als Solist und feierte damit seinen bereits vierten Rundfahrtsieg in dieser Saison.
Highlights: Finn feiert Tageserfolg und Gesamtsieg
Quelle: Eurosport
Der U23-Weltmeister setzte sich auf den letzten 2.000 Metern des insgesamt 30 Kilometer langen Schlussanstiegs mit dem Ecuadorianer Mateo Ramirez (UAE Team Emirates-Gen Z) ab und erreichte das Ziel auf 2.275 Metern Höhe 27 Sekunden vor dem Belgier Niels Driesen (Lotto-Groupe Wanty), der den Sprint der nächsten drei Verfolger vor Ramirez und dem Brasilianer Henrique Bravo (Soudal Quick-Step Devo) für sich entschied und damit auch Gesamtzweiter wurde.
Finn, der die Führung mit seinem Sieg im Bergzeitfahren der 5. Etappe übernommen hatte, setzte sich im Klassement deutlich mit 2:34 Minuten Vorsprung auf Driesen durch und wurde damit Nachfolger von Paul Seixas (Décathlon CMA CGM), der im vergangenen Jahr die Avenir-Rundfahrt gewonnen hatte - damals hatte sich der mehrfache Nachwuchs-Weltmeister mit Rang vier begnügen müssen.
Seit rund 20 Jahren hat keiner der Stars der Nachwuchsszene die Rundfahrt auch nur annähernd mit einem solchen Vorsprung gewonnen - auch Seixas, Tadej Pogacar (2018) oder Isaac del Toro (2023) nicht. Der Youngster untermauerte damit die großen Ambitionen, die er und sein Team für ihn hegen.
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Lorenzo Finn feiert den Gesamtsieg bei der Tour de l'Avenir 2026
Fotocredit: Imago
"Besser hätte ich diese Tour de L’Avenir nicht beenden können. Ich bin dem Team sehr dankbar, wir sind heute voll auf Etappensieg gefahren. Der (Schluss-)Anstieg war sehr hart und ich bin super happy, dass ich es vollenden konnte", sagte Finn im Ziel-Interview. "Gemeinsam mit dem Baby Giro war das mein großes Ziel dieses Jahr und ich habe beide Ziele erreicht. Die L’Avenir ist ein super wichtiges Rennen, viele große Fahrer haben sie gewonnen."
Driesens Landsmann Matteo Vanhuffel (Picnic-PostNL Development /+3:42) komplettierte das Schlusspodium mit vier Sekunden Vorsprung auf Ramirez (+3:46) und Bravo (+3:57), die sich noch auf die Plätze vier und fünf verbesserten.
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Finn überglücklich nach Triumph bei Tour de l'Avenir: "Großes Ziel"
Quelle: Eurosport
Finn gewinnt auch Berg- und Nachwuchswertung
Finn gewann auch die Berg- und die Nachwuchswertung. Der Italiener Thomas Capra (Bahrain Victorious Development) sicherte sich die Punktewertung der Rundfahrt, Decathlon - CMA CGM Development wurde als bestes Team ausgezeichnet.
Auf der durch die italienische Region Piemont führenden Schlussetappe fuhren sich vier Ausreißer, von denen keiner eine Gefahr für das Gelbe Trikot darstellte, auf zunächst flachem Terrain einen Vorsprung von gut zwei Minuten heraus, der auch noch Bestand hatte, als es in den offiziell 30 Kilometer langen und fünf Prozent steilen Schlussanstieg hineinging.
20 Kilometer vor dem Ziel ließ der Belgier Matisse Van Kerckhove (Visma-Lease a Bike Development) seine Begleiter stehen. Fast zeitgleich zogen Finn und Ramirez im kleiner gewordenen Feld das Tempo an, wodurch der Rückstand auf unter eine Minute schrumpfte. Elf Kilometer vor dem Ziel machte sich Aubin Sparfel (Décathlon - CMA CGM Development) auf die Verfolgung des Spitzenreiters. Eingangs der letzten fünf Kilometer wurde der Franzose aber von Finn und Ramirez gestellt.
Finn beeindruckt mit Antritt
Danach zog das Duo durch, fuhr 3,5 Kilometer vor dem Ziel an Van Kerckhove vorbei, ehe Finn kurz darauf erstmals in die Offensive ging und mit einem trockenen Antritt zwei Kilometer vor dem Ziel auch Ramirez abschüttelte.
Der wurde von Bravo und Driesen gestellt, doch das Trio konnte seinen Rückstand gegenüber Finn nicht mehr wettmachen. Im Gegenteil: Der Giro-Next-Sieger baute seinen Vorsprung beständig aus und stemmte kurz hinter der Linie sein Arbeitsgerät triumphierend in die Höhe.
Eine knappe halbe Minute später entschied Driesen den Bergsprint um Platz zwei vor Ramirez und Bravo für sich und machte damit auch Rang zwei im Schlussklassement klar.
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Highlights: Keine Chance für Ausreißer bei erster Ankunft in Spanien
Quelle: Eurosport
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