Tour de Luxembourg: Juan Ayouso dominiert Zeitfahren - Mathieu van der Poel schnappt sich Gelb und ist bereit für Rad-WM

Juan Ayuso (UAE Team Emirates) hat das Einzelzeitfahren der Tour de Luxembourg für sich entschieden. Der 22-jährige Spanier verwies über 15,5 Kilometer mit Start und Ziel in Differdange in der Zeit von 19:11 Minuten mit sieben Sekunden Vorsprung den Italiener Antonio Tiberi (Bahrain Victorious) auf den zweiten Platz und feierte seinen vierten Sieg in dieser Saison. Mads Pedersen wurde Dritter.

Ayuso dominiert Zeitfahren: Erster UAE-Sieg bei Tour de Luxembourg

Quelle: Eurosport

Rang vier ging an Titelverteidiger Marc Hirschi (UAE Team Emirates / +0:14), Straßen-Weltmeister Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck / +0:19) holte sich als Tagesfünfter das Gelbe Trikot von Mauri Vansevenant (Soudal – Quick-Step) zurück. Der Belgier kam nicht über Rang 18 hinaus.
Mit dem sechstplatzierten Österreicher Felix Großschartner (+0:20) landete ein dritter UAE-Fahrer in den Top Ten, die dessen Teamkollege Nils Politt deutlich verpasste. Der Deutsche Zeitfahrmeister belegte mit 1:01 Minuten Rückstand Platz 25.
"Es war Vollgas vom Start weg. Ich habe mir den Parcours am Morgen angesehen und es war eine Strecke, wie ich sie mag und mir war klar, dass ich mit guten Beine eine gute Siegchance hätte. Es war sehr schnell, weshalb die Aerodynamik sehr wichtig war."
"Gleichzeitig brauchtest du aber auch die Beine, um im Anstieg den Unterschied zu machen. Heute hatte ich beides und deshalb habe ich gewonnen“, sagte Ayuso im Ziel.

Van der Poel vor WM in Topform

"Ein Zeitfahren ist immer schwer. Vor allem zu Beginn, als es den Anstieg hoch ging, war es richtig schwer. Ich habe mich sehr auf mein Tempo konzentriert, aber von da an fehlte mir ein wenig die Frische, um wirklich so zu fahren, wie ich es mir vorgenommen habe."
"Ich wusste, dass mir der erste Part gut entgegenkam im Gegensatz zum Finale, wo die aerodynamischeren Fahrer einen Vorteil hatten“, fasste van der Poel in einer Alpecin-Pressemitteilung seinen Auftritt zusammen.
“Ich kann zufrieden sein, gestern war ein schwerer Tag. Die Herangehensweise morgen ist die gleiche, auch wenn ich jetzt um das Klassement mitfahren kann. Das ist eigentlich nicht mein Ziel hier. Aber die Tour de Luxembourg ist bislang ein Erfolg für mich. Mit der Form kann ich zufrieden sein und auch die Erholung klappt gut“, fügte der 29-Jährige an.
Vor der Schlussetappe führt van der Poel die Gesamtwertung mit je drei Sekunden Vorsprung auf Ayuso und Vansevenant an, Hirschi folgt mit acht Sekunden Rückstand auf Rang vier vor Tiberi (+0:10), der auch noch Chancen auf den Gesamtsieg hat, zumal der letzte Tag über hügeliges Terrain von Mersch nach Luxemburg-Stadt führt, wo es zum Ziel den 800 Meter langen und neun Prozent steilen Pabeierbierg hinauf geht. Zudem sind unterwegs und im Ziel noch insgesamt 16 Bonussekunden einzustreichen.

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Verfolger auf Abstand gehalten: Vansevenant krönt starke Leistung

Quelle: Eurosport


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