Tour de Romandie 2026: Tadej Pogacar gewinnt seine dritte Etappe - Florian Lipowitz wird als erster Verfolger Zweiter

Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) hat seinen dritten Etappenerfolg bei der Tour de Romandie 2026 eingefahren. Der Gesamtführende setzte sich rund 17 Kilometer vor dem Ziel am Jaunpass von seinem einzigen Verfolger Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) ab und untermauerte einmal mehr seine Extraklasse. Lipowitz kam mit 14 Sekunden Rückstand als Etappenzweiter ins Ziel.

Highlights: Wieder nichts zu machen gegen Pogacar

Quelle: Eurosport

Nach einer Attacke am letzten Berg des Tages hat Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) die 4. Etappe der 79. Tour de Romandie (2.UWT) für sich entschieden.
Der Weltmeister setzte sich über 149,6 Kilometern zwischen Broc und Charmey als Solist mit 14 Sekunden Vorsprung auf Florian Lipowitz (Red Bull – Bora – hansgrohe) durch und baute mit seinem dritten Tagessieg in der Westschweiz seine Gesamtführung aus.
Lipowitz hatte einer ersten Attacke des Slowenen drei Kilometer vor dem Gipfel des Jaunapasses als einziger noch folgen können, musste dann aber passen, als Pogacar ein zweites Mal das Tempo forcierte.
Mit 1:42 Minuten Rückstand sicherte sich der Spanier Pablo Castrillo (Movistar) im Sprint der nächsten Verfolger den zweiten Platz vor dem Italiener Lorenzo Fortunato (XDS – Astana). Weitere fünf Sekunden dahinter wurde dessen kolumbianischer Teamkollege Sergio Higuita Fünfter vor dem Schweizer Yannis Voisard (Tudor) und Lipowitz‘ australischem Teamkollegen Luke Tuckwell.

Überflieger Pogacar lobt UAE: "Pures Teamwork"

"Das heute war pures Teamwork. Wir haben gesagt, wenn wir mit allen sieben Fahrern über die ersten beiden Anstiege kommen, können wir auf den Etappensieg zielen. Gratulation an jeden im Team, denn die erste Rennstunde war so hart. Dann noch die Ausreißergruppe einzuholen, zeigt, welchen fantastischen Job alle gemacht haben. Ich konnte es dann zu Ende bringen und bin sehr glücklich darüber", kommentierte Pogacar im Ziel-Interview seinen ganz überlegen eingefahrenen siebten Saisonsieg.
Allerdings wehrte er sich gegen die Aussage, dass die Rivalen gegen ihn keine Chance hätten – auch wenn die Bilder genau diese Behauptung zu verdeutlichen schienen. "Ich bin da anderer Meinung. Die Gegner waren heute sehr stark. Es war sehr schwer, Florian (Lipowitz) am Ende abzuhängen. Er war sehr stark. In der Abfahrt hat er es mir nicht leicht gemacht, denn der Abstand blieb immer konstant. Es war heute definitiv nicht einfach. Ich bin sehr glücklich mit meiner Performance", so der Slowene.
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Tadej Pogacar ist unantastbar bei der Tour de Romandie

Fotocredit: Getty Images

Tatsächlich blieb der Vorsprung auf Lipowitz, der sich seine Kräfte offensichtlich gut eingeteilt hatte und bei Pogacars Attacke nicht überzog, auf den letzten Kilometern konstant. Der Deutsche konnte dann sogar noch ein paar Sekunden davon abknapsen und bestätigte im Eurosport-Interview indirekt, dass er an diesem Tag "best of the rest" gewesen sei.
"Ich habe mich den ganzen Tag über gut gefühlt. Der Plan war, so lange wie möglich an Pogi dranzubleiben. Am letzten Kilometer im Anstieg war ich dann völlig am Limit", erklärte der 25-Jährige und fügte an: "Ich konnte nicht mehr tiefer gehen und habe versucht, für mich ein Tempo zu finden. Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag, auch wie wir als Team gefahren sind. Großen Dank an das Team, ich bin sehr glücklich."

Am Sonntag bietet sich Pogacar die Chance auf den 4. Etappensieg

Vor der abschließenden 5. Etappe, die über 3.542 Meter nach Leysin zur einzigen Bergankunft dieser Romandie-Rundfahrt führt, liegt Pogacar nun 35 Sekunden vor Lipowitz und 2:23 Minuten vor dem Franzosen Lenny Martinez (Bahrain Victorious), der in der Verfolgergruppe ankam und Rang 15 belegte. Neoprofi Tuckwell machte zwei Positionen gut und ist als Sechster (+2:49) zweitbester Red-Bull-Fahrer.
Pogacar baute auch seine Führung in der Punktewertung aus. Roland Thalmann (Tudor) gewann die ersten beiden Bergpreise des Tages und führt weiter die Bergwertung an, Martinez bleibt im Trikot des besten Jungprofis. Red Bull behauptete die Spitze der Teamwertung.
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Entscheidung am Jaunpass: Pogacar lässt Lipowitz stehen und gewinnt

Quelle: Eurosport


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