Radsport: Tour de Suisse 2020 wegen Coronavirus abgesagt

Die Tour de Suisse der Radprofis ist als zweites WorldTour-Rennen der Saison wegen der Coronakrise komplett abgesagt worden. Dies gaben die Veranstalter des traditionellen Härtetests vor der Tour de France am Freitag bekannt. Die Rundfahrt in der Schweiz, die vom 6. bis zum 14. Juni stattfinden sollte, fällt damit erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg aus.

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"Die Tour de Suisse verzichtet zudem auf eine Verschiebung innerhalb des Kalenderjahres 2020, da dies logistisch und finanziell nicht umsetzbar ist", hieß es in der Mitteilung der Tour-Organisatoren. "Wir sind aber überzeugt, dass dies die bestmögliche Lösung ist, um für alle Teilnehmer, Fans und Partner Klarheit und Planungssicherheit zu schaffen", sagte Co-Geschäftsführer Olivier Senn.
Erst am Mittwoch hatten die Veranstalter des Critérium du Dauphiné in Frankreich die Austragung des zweiten traditionellen Tour-Härtetests (31. Mai bis 7. Juni) abgesagt, eine Verlegung auf einen späteren Termin aber nicht ausgeschlossen. Die Dauphine wird von den Organisatoren der Tour de France veranstaltet, die immer noch am Termin für die Frankreich-Rundfahrt (27. Juni bis 16. Juli) festhalten.
Bislang war nur die Tour de Romandie (28. April bis 3. Mai) komplett abgesagt worden. Alle anderen Rennen, darunter die Frühjahrsklassiker, sollen noch in der Saison 2020 nachgeholt werden.
(SID)
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