Gino Mäder nach Sturz gestorben: Radsportstars um Remco Evenepoel und Tadej Pogacar trauern um Schweizer
Der Tod des Schweizers Gino Mäder bei der Tour de Suisse erschüttert die Radsportwelt. Seine Kollegen trauern um den 26-Jährigen, der am Freitag den schweren Verletzungen erlegen war, die er sich bei einem Crash in der Abfahrt vom Albulapass im Finale der 5. Etappe zugezogen hatte. "Ich bin niedergeschmettert von der Nachricht, mögest du in Frieden ruhen Gino", schrieb Weltmeister Remco Evenepoel.
Ambient Sound - Tour de Suisse remembers Gino Mäder
Quelle: Eurosport
Zeitfahr-Olympiasieger Primoz Roglic war einfach nur "sprachlos", der zweimalige Tour-Champion Tadej Pogacar aus Slowenien postete auf Instagram: "Ruhe in Frieden, ich werde dich vermissen." Und Teammanager Milan Erzen von Mäders Mannschaft Bahrain Victorious fasste die allgemeine Stimmungslage so zusammen: "Wir sind am Boden zerstört über den Verlust unseres Ausnahmeradfahrers Gino Mäder."
Tour-Sieger Jonas Vingegaard sandte "sein tiefes Beileid an die Familie und Freunde von Gino", Geraint Thomas, Tour-Sieger 2018, war fassungslos: "Ich kann nicht glauben, was ich lese. Was für ein trauriger Tag", so der Waliser.
Der Belgier Thomas De Gendt, der 2019 seinen Teamkollegen Bjorg Lambrecht bei einem Sturz in der Polen-Rundfahrt verloren hatte, schrieb: "Wieder ist einer zu früh von uns genommen worden. Ich fühle mich krank, wenn ich diese schreckliche Nachricht lese." Fabio Jakobsen, der selbst bei einem schweren Sturz 2020 massive Verletzungen erlitten hatte, nannte Mäder "einen neuen Stern im Himmel".
"Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die mit Gino zu tun haben. Er war ein aufsteigender Star im Profiradsport", teilte der Radsport-Weltverband UCI mit. Die Nachricht sei "niederschmetternd".
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Mäder nach Sturz bei Tour de Suisse verstorben
Quelle: SID
Trauer um Mäder: "Verdammt - wegen Radsport!"
Bei der Tour de Suisse spendeten sich die Fahrer gegenseitig Trost, besonders seine Schweizer Landsmänner zeigten sich tief getroffen. "No words - all mini Gedanke sind bi sine liebste", schrieb Zeitfahr-Spezialist Stefan Küng, Stefan Bissegger dankte Mäder "für all die tolle Erinnerige. Mir werded dich vermisse. Ruhe in Frieden". Sebastian Reichenbach war fassungslos: "Gestern noch habe ich mit dir gescherzt. Ich habe keine Worte, um meine Trauer auszudrücken."
Die deutschen Vertreter bei der Rundfahrt durch die Schweiz waren ebenfalls erschüttert. "We’ll never forget you Gino", postete Simon Geschke, auch Maximilian Schachmann bekundete sein Beileid: "RIP Gino. My thoughts are with his family, friends and teammates" - zu denen auch Nikias Arndt gehört. Dieser führte das Fahrerfeld zusammen mit seinen fünf Mannschaftskameraden über die Ziellinie der zu einer Gedenkfahrt verkürzten Etappe. "Noch immer finde ich keine Worte zum Tod meines Freundes und Teamkollegen", schrieb er später, "wir werden uns immer an deinen Optimismus und deine Energie erinnern".
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Ambient Sound - Tour de Suisse remembers Gino Mäder
Quelle: Eurosport
Jasha Sütterlin, ebenfalls Mannschaftskamerad von Mäder, rang in seiner Botschaft um Worte: "Es ist schwer, das Gefühl nach der Nachricht zu beschreiben, dass mein Teamkollege und Freund heute verstorben ist. Du wirst nie vergessen werden - Ruhe in Frieden." Bahrain-Routinier Damiano Caruso verabschiedete sich mit einer Liebeserklärung: "Lieber Gino, es war eine Ehre, Dich als Teamkollege zu haben, aber vor allem, das Glück gehabt zu haben, die wunderbare Person, die Du warst, gekannt zu haben. Intelligent, höflich und loyal wie nur wenige. Ciao Gino."
Der eidgenössische Mountainbike-Dominator Nino Schurter meldete sich vom Weltcup in Leogang mit den Worten: "Was für ein trauriger Tag für die Sport-Welt. RIP." Der französische Sprinter Nacer Bouhanni zeigte sich tief getroffen: "Ich bin traurig und angewidert. Verdammt - wegen Radsport! RIP Gino!"
Die deutschen Ex-Profis Tony Martin ("Das kann nicht wahr sein - ich bin so traurig") und Marcel Kittel ("das ist so schmerzhaft zu hören") waren ebenfalls fassungslos.
Bei der Slowenien-Rundfahrt konnte sich Bora-Sprinter Ide Schelling über seinen Tagessieg nicht freuen: "Als ich im Ziel die Nachricht aus der Schweiz gehört habe, war meine Freude über den Sieg sofort wie weggeblasen. Es ist heute kein Tag zum Feiern. Ich habe einen Freund verloren und bin unglaublich traurig. Das sind keine Freudentränen, sondern Tränen der Trauer um Gino Mäder. Daher möchte ich auch nichts zu meinem Sieg sagen."
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