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Remco Evenepoel mit emotionalem Etappensieg zu Ehren von Gino Mäder - Weltmeister widmet Solo verstorbenem Schweizer
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Publiziert 17/06/2023 um 17:07 GMT+2 Uhr
Im Gedenken an den tödlich verunglückten Schweizer Gino Mäder hat Remco Evenepoel die 7. Etappe der Tour de Suisse gewonnen. Der Weltmeister siegte als Solist und schickte auf der Zielgeraden mehrfach Grüße gen Himmel zur Erinnerung an den am Freitag verstorbenen 26-Jährigen. Das Teilstück war vom Feld bis 25 Kilometer vor dem Ziel geschlossen bei ruhigem Tempo absolviert worden.
Highlights: Evenepoel gedenkt Mäder und gewinnt modifizierte Etappe als Solist
Quelle: Eurosport
Fahrer und Veranstalter hatten entschieden, schon am Fuß des letzten Anstiegs die Zeiten für die Gesamtwertung zu nehmen - und erst danach begann das Rennen um den Tagessieg, wobei es auch im Ziel keine Zeitgutschriften gab.
Damit änderte sich im Klassement vor dem abschließenden Zeitfahren am Sonntag über 25,7 Kilometer nichts, der Däne Mattias Skjelmose bleibt im Gelben Trikot.
Evenepoel attackierte 18 Kilometer vor dem Ziel unwiderstehlich und kam als Solist in Weinfelden an. Auf dem letzten Kilometer küsste der 23-Jährige seine Faust und streckte den Zeigefinger Richtung Himmel, um Mäder zu ehren. Platz zwei ging an Wout Van Aert.
"Aus meiner Sicht war das der beste Weg, um Gino zu ehren", erklärte Evenepoel nach der Etappe, "ihm Tribut zu zollen und seiner Familie meinen Respekt in diesen schweren Momenten zu zeigen. Dieser Sieg ist für sie - das ändert nichts, aber sie sollen wissen, dass wir alle im Feld, in unserer kleinen Welt, an sie denken."
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‘In my opinion this is the best way I could honour Gino’ – Evenepoel after winning Stage 7
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Tour de Suisse: Drei Teams steigen aus
"Nach einem emotionalen Tag und einer sehr berührenden Fahrt in Gedenken an Gino Mäder ist mit der Familie von Gino Mäder entschieden worden, dass die Tour de Suisse fortgesetzt wird", hatte Renndirektor Olivier Senn am Freitagabend verkündet. Er sagte: "Heute war der schlimmste Tag meines Lebens, aber morgen ist ein neuer Tag, und darum müssen wir uns als Organisation kümmern."
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Im Gedenken an Mäder: Solo von Evenepoel zum Sieg in der Schweiz
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Mäders Mannschaft Bahrain Victorious mit dem Deutschen Nikias Arndt ging nicht mehr an den Start. "Unser gesamtes Team ist durch den tragischen Unfall am Boden zerstört", teilte der Rennstall mit. Am Samstagmorgen zogen auch das Schweizer Team Tudor und die Equipe Intermarche nach, sowie einzelne Fahrer anderer Teams, darunter die Schweizer Marc Hirschi, Mauro Schmid, Stefan Küng und Michael Schär.
"Wir respektieren die Entscheidung jedes Teams. Die Rückzüge entsprechen dem, was wir erwartet hatten", teilte die Rennleitung der französischen Nachrichtenagentur AFP mit.
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Letzter Gruß an Mäder: Pellaud ehrt Landsmann in Slowenien
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