Tour de Suisse 2026: Tadej Pogacar entreißt Mathieu van der Poel den Etappensieg beim Zeitfahren denkbar knapp

Tadej Pogacar (UAE) präsentiert sich bei der Tour de Suisse weiterhin in Topform. Der Slowene, der sich bei der Schweiz-Rundfahrt den Feinschliff für die Tour de France holt, ließ seine Konkurrenz auch im Zeitfahren hinter sich. Allerdings ging es rund um Aarburg deutlich knapper zu als zuletzt. Pogacar triumphierte in einem Herzschlagfinale über Mathieu van der Poel Alpecin–Premier Tech (+0.31).

Van der Poel kann's nicht fassen! Pogacar gewinnt irren Hundertstel-Krimi

Quelle: Eurosport

Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG) hat das Zeitfahren der Tour de Suisse (2.UWT) gewonnen und mit seinem bereits zweiten Tagessieg die Führung in der Gesamtwertung ausgebaut.
Der Weltmeister setzte sich über 23,8 Kilometer rund um Aarburg in der Zeit von 26:38 Minuten durch und verwies den Niederländer Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) um die Winzigkeit von 0,31 Sekunden auf den zweiten Platz.
Dritter wurde der Norweger Tobias Foss (Netcompany – Ineos / +0:06) vor dem Tschechen Mathias Vacek (Lidl – Trek / +0:10) und Pogacars Teamkollegen Tim Wellens und Felix Großschartner. Mit dem Kölner Nils Politt landete ein weiterer UAE-Fahrer auf Rang 14.

So lief die 4. Etappe der Tour de Suisse:

Die erste Richtzeit setzte Tim Wellens (UAE – Emirates – XRG) mit 26:50 Minuten. Der Belgier verdrängte seinen früh gestarteten Teamkollegen Nils Politt um 31 Sekunden von der Spitzenposition. Dabei hatte Wellens das Meiste von dem Vorsprung im zweiten Streckenteil herausgefahren – bei der Zwischenzeit nach 10,3 Kilometern führte Wellens nur mit neun Sekunden vor Politt.
Doch schon wenig später deutete van der Poel mit einer herausragenden Zwischenzeit an, dass Wellens nicht allzu lange auf dem Heißen Stuhl sitzen würde. Aus elf Sekunden Vorsprung machte der Niederländer bis zum Ziel zwölf – obwohl Wellens im zweiten Abschnitt des Kurses ja geradezu geflogen war.
Anschließend dauerte es eine ganze Weile, ehe wieder jemand in die Nähe der Bestmarke kam. Sander de Pestel (Decathlon – CMA CGM) wies aber auch 27 Sekunden Rückstand auf.
Noch um einige Zehntelsekunden schneller war wenig später Großschartner. Der als letzter Fahrer gestartete Pogacar war an der Zwischenzeit dann um eine knappe Sekunde schneller als van der Poel
picture

Highlights: Pogacar wird im Zeitfahr-Thriller zum Spielverderber

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen