Tour of the Alps 2026: Bergankunft geht an Red Bull - Trio um Tagessieger Giulio Pellizzari glänzt auf 2. Etappe

Giulio Pellizzari hat nach einer herausragenden Teamleistung von Red Bull-Bora-hansgrohe) die 2. Etappe der Tour of the Alps für sich entschieden. Der 22-jährige Italiener ließ über 147,5 Kilometer von Telfs in Österreich nach Martell/Val Martello in Italien zur einzigen Bergankunft der Rundfahrt im Sprint einer sechsköpfigen Spitzengruppe den Niederländer Thymen Arensman (Ineos) hinter sich.

Highlights: Red Bull schlägt Ineos mit taktischer Meisterleistung

Quelle: Eurosport

Mit seinem ersten Saisonsieg übernahm Pellizzari auch die Führung im Gesamtklassement der Giro-Generalprobe.
Tagesdritter wurde sein Landsmann Mattia Gaffuri (Picnic-PostNL), der bereits in der Gruppe des Tages dabei gewesen war. Hinter Arensmans kolumbianischem Teamkollegen Egan Bernal folgten mit dem Russen Aleksandr Vlasov und U23-Weltmeister Lorenzo Finn zwei weitere Fahrer aus dem überzeugenden Red-Bull-Team, das seinen elften Saisonsieg verbuchen konnte.
"Das ist ein verrückter Tag. Ich war vor drei Jahren schon mal Etappendritter und im Jahr darauf -zweiter, um jetzt schließlich in einem der besten Rennen der Welt eine Etappe zu gewinnen. Da muss ich mich bei meinen Teamkollegen bedanken, die einen tollen Job gemacht haben", sagte Pellizzari im Ziel-Interview. "Ich war ein bisschen müde vor dem letzten Anstieg und war da mir nicht sicher. Aber ich habe dann für sie gewonnen und möchte mich bei ihnen bedanken."
Im Gesamtklassement liegt Pellizzari nun vier Sekunden vor dem Vorjahreszweiten Arensman und sechs Sekunden vor Gaffuri. Dahinter folgen zeitgleich mit je zehn Sekunden Rückstand Vlasov und Bernal.
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Pellizzari hat die stärksten Beine im Schlusssprint

Quelle: Eurosport

Oldie Pozzovivo zeigt seine Klasse

Mit 29 Sekunden Rückstand ist Domenico Pozzovivo (Solution Tech) Elfter. Der 43-jährige Italiener gibt rund eineinhalb Jahre nach dem Karriereende ein beeindruckendes Comeback und kam mit einer Verfolgergruppe auf Rang zwölf ins Ziel, nur zwei Positionen hinter Titelverteidiger Michael Storer (Tudor), der im Finale nicht bei den Besten mithalten konnte.
Der Österreicher Eduard Zangerle (Vorarlberg) baute aus der Gruppe des Tages heraus seine Führung in der Bergwertung aus, Pellizzari verdrängte Auftaktsieger Tommaso Dati ( Ukyo) von der Spitze der Punktewertung und ist auch bester Jungprofi, Red Bull steht an der Spitze der Teamwertung.
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Arensman-Flucht vergebens - Pidcock im Sprint knapp geschlagen

Quelle: Eurosport


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