Giro d'Italia 2026 - Giulio Pellizzari zieht heftiges Fazit: "Werde meine Startnummern verbrennen, alles verschenken"
Update 02/06/2026 um 09:25 GMT+2 Uhr
Der italienische Radprofi Giulio Pellizzari hat nach seinem kräftezehrenden Giro d’Italia ein drastisches Fazit gezogen. "Ich werde meine Startnummern verbrennen und alles verschenken, was ich von diesem Rennen habe, damit ich keine Erinnerungen mehr an diesen Giro habe", sagte der Fahrer von Red Bull-Bora-Hansgrohe nach der Rundfahrt in Rom. Der 22-Jährige galt zu Beginn als Hoffnungsträger.
Schlechter Tag für Red Bull - Pellizzari und Hindley schwächeln
Quelle: Eurosport
Nach zwei Etappensiegen und dem Gesamtsieg bei der Tour of the Alps war Pellizzari selbstbewusst in die Italien-Rundfahrt gestartet.
Gemeinsam mit Giro-Sieger von 2022, Jai Hindley, führte er das Aufgebot von Bora-hansgrohe an. Doch im Verlauf des Rennens wurde der junge Italiener zunehmend von gesundheitlichen Problemen zurückgeworfen.
Besonders die dritte Woche entwickelte sich für Pellizzari zur Qual. Auf der 16. Etappe verlor er rund 18 Minuten und fiel im Gesamtklassement weit zurück. Statt um eine Topplatzierung zu kämpfen, konzentrierte er sich anschließend darauf, Hindley im Kampf ums Podium zu unterstützen.
Auf der 19. Etappe ging Pellizzari in die entscheidende Ausreißergruppe und half damit seinem Teamkollegen entscheidend auf Rang drei der Gesamtwertung.
Pellizzari: "Rennen, bei dem ich am meisten gelitten habe"
"Ich bin stolz, es bis nach Rom geschafft zu haben - besonders, wenn man bedenkt, wie sehr ich in den vergangenen Tagen gelitten habe", erklärte Pellizzari. "Das ist das Rennen, bei dem ich am meisten gelitten habe."
Nach der 15. Etappe hatte Pellizzari noch auf Rang sechs gelegen - nur 4:22 Minuten hinter der Spitze und lediglich 38 Sekunden hinter Hindley. Am Ende beendete er den Giro jedoch lediglich auf Gesamtrang 28 mit mehr als 58 Minuten Rückstand.
Trotz der Enttäuschung versucht der Italiener, dem Rennen auch etwas Positives abzugewinnen. "Ich hoffe, dass mir dieses Rennen hilft, zu wachsen und reifer zu werden", sagte Pellizzari. "Ich brauche Zeit, um das alles zu verarbeiten."
Das könnte Dich auch interessieren: Rückschlag für Visma: Vingegaard-Team verliert offenbar Niermann
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/06/01/image-4d1a9f57-eecd-409a-9044-cce7472ece80-85-2560-1440.jpeg)
Highlights: Balsamo jubelt weiter - GC-Fahrerinnen melden sich an
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung