Giro d'Italia 2026: Giulio Pellizzari nach spektakulärem Einbruch auf 16. Etappe - "musste mich schon zu lange quälen"

Schon gut zehn Kilometer vor dem Ziel der 16. Etappe des Giro d'Italia, am Beginn des Schlussanstiegs nach Carí, wurde Giulio Pellizzari abgehängt. Der Youngster von Red Bull-Bora-hansgrohe erlebte einen spektakulären Einbruch und verlor bis ins Etappenziel 18 Minuten auf Tagessieger Jonas Vingegaard. Im Ziel brachte er seine Enttäuschung zum Ausdruck, betonte aber auch die Ziele des Teams.

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Quelle: Eurosport

"Es war von Anfang an hart und ich hatte schlichtweg nicht die Beine, es war noch viel zu weit bis ins Ziel", sagte der 23-Jährige am Eurosport-Mikrofon. "Das ist alles schon ab dem ersten Kilometer passiert, mehr gibt es da nicht zu sagen."
Pellizzari fiel in der Gesamtwertung aussichtslos zurück, von Platz sechs auf Platz 19, 22:38 Minuten hinter Vingegaard. Der Giro ist bislang eine Achterbahnfahrt für den jungen Italiener.
Gemeinsam mit Jai Hindley trat er als Kapitän der deutschen Equipe mit Podiumsambitionen an. Bei der ersten Bergankunft am Blockhaus schien sich das zu bestätigen. Er blieb am längsten am Hinterrad Vingegaards, musste schließlich abreißen lassen und auch Felix Gall noch passieren lassen.
Später wurde er von einer Krankheit beeinträchtigt, die ihn schon bei der zweiten Bergankunft in Corno alle Scale weit zurückwarf. Im Aosta-Tal lief es für Pellizzari wieder besser, er erreichte das Ziel gemeinsam mit Kapitän Hindley nahe an den Klassement-Favoriten hinter Vingegaard.
Trotz seiner heutigen Schwäche will er weiter dabei helfen, seinen Teamkollegen aufs Podium in Rom zu bringen: "Hoffen wir, dass ich mich an diesen beiden Tagen erholen kann, dann sehen wir weiter, was noch geht", sagte er. "Ich weiß nur, dass ich mich schon viel zu lange durchquälen musste. Im Moment fühle ich einfach nur Enttäuschung. Aber natürlich, wir haben Jai, der ums Podium kämpft und wir werden alles tun, um ihn aufs Podium zu bringen."
Als Etappen-Dritter in Carí rückte Hindley diesem Ziel etwas näher. Der Giro-Sieger von 2022 überholte in der Gesamtwertung Afonso Eulalio und ist nun Vierter, 33 Sekunden hinter Thymen Arensman auf Platz drei.
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Nächste Machtdemonstration von Vingegaard bei Bergankunft

Quelle: Eurosport


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