Vuelta 2018: Lars Boom wird Wohnmobil-Klo zur Rettung

Die 2. Etappe der Vuelta wird Lars Boom (LottoNL-Jumbo) wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Aufgrund von starken Magenproblemen und eines Sturzes schaffte es der Niederländer nach einer 75 Kilometer langen Alleinfahrt hinter dem Feld um gerade einmal drei Sekunden, um im Zeitlimit zu bleiben. "Höhepunkt": Ein "Boxenstopp" im Camper eines Zuschauers am Straßenrand, wo sich Boom erleichterte.

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"Lars sprang von seinem Rad, sah einen Camper stehen, fragte den Besitzer um Erlaubnis und konnte dort seine Notdurft verrichten" erklärte LottoNL-Sportdirektor Addy Engels gegenüber Langs de Lijn.
Doch damit noch nicht genug. Auf der nachfolgenden Abfahrt hatte Boom - von seinen Magenproblemen komplett geplättet- auch noch "einen bösen Sturz. In diesem Moment war mein Körper einfach komplett zerstört", schrieb Boom auf Twitter.
Wie das Team am Montagmorgen mitteilte, wird der 32-Jährige aber zur 3. Etappe antreten können.
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