Der Ablauf wurde laut Jumbo-Sportdirektor Addy Engels von den Vuelta-Veranstaltern wie folgt geschildert: Ein Kind habe rund 500 Meter von der Strecke entfernt in einem Planschbecken gespielt - doch dieses sei kaputtgegangen und das Wasser plötzlich über eine steile Straße direkt auf den Rennkurs des Mannschaftszeitfahrens geflossen.
Ein Augenzeuge an der Strecke veröffentlichte Bilder der Situation und erklärte, es sei vergeblich versucht worden, das Wasser zu stoppen.
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Aufnahmen aus dem Teamfahrzeug des Rennstalls zeigen, wie die Fahrer kurz vor dem Sturz durch das Wasser rasen:
Infolge des Missgeschicks wurde ein Kreisvekehr zur Gefahrenstelle, auf dessen Durchfahrt mit der nassem Straßenpassage die schnelle Kurve folgte, in der es zum Sturz kam - es sei "wie Glatteis" gewesen, sagte Tony Martin:
Jumbo-Visma verlor nach eben jenem nassen Streckenabschnitt die Kontrolle und konnte das Unglück nicht mehr verhindern: Vier der acht Fahrer kamen zu Fall.
Auch das Team UAE Emirates stürzte an dieser Stelle.
Team Jumbo musste alle Hoffnungen auf den Etappensieg im Mannschaftszeitfahren begraben und büßte aufgrund des Sturzes insgesamt 40 Sekunden auf das siegreiche Team Astana ein, UAE verlor sogar 1:07 Minuten.
Die Niederländer bestätigten nach der Etappe, dass keiner der gestürzten Fahrer schwerer verletzt wurde; bei UAE zogen sich etliche Profis Schürfwunden zu.

Sturz statt Sieg: Hier räumt sich Team Jumbo-Visma ab

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