Vuelta 2020: Roglic verteidigt Rotes Trikot gegen Carapaz
Primoz Roglic (Jumbo-Visma) wird die Vuelta-Königsetappe am Sonntag im Roten Trikot in Angriff nehmen. Der Slowene verteidigte auf der schwierigen 11. Etappe seine Gesamtführung, konnte aber keine Zeit auf Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) herausfahren. Damit bleiben beide zeitgleich. Der Tagessieg am Alto de la Farrapona ging an Ausreißer David Gaudu (Groupama-FDJ).
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Dritter in der Gesamtwertung bleibt Daniel Martin (Israel Start-Up Nation) mit 25 Sekunden Rückstand auf Primoz Roglic. Auf Rang vier liegt Hugh Carthy (EF Pro Cycling/+58). Enric Mas (Movistar) ist als Fünfter weiterhin bester Spanier (+1:54).
Mas' Landsmann und Teamkollege Marc Soler war Teil der Spitzengruppe und setzte sich im Schlussanstieg zusammen mit David Gaudu ab. Im Sprint um den Etappensieg musste er sich Gaudu nach 170 Kilometer und 5000 Höhenmetern geschlagen geben, jedoch konnte er in der Gesamtwertung Zeit gut machen. Soler ist nun Gesamtsechster mit 2:44 Minuten Rückstand. Felix Großschartner (Bora-hansgrohe) erreichte das Ziel am Alto de la Farrapona als 15. und fiel im Gesamtklassement auf Rang sieben zurück (+3:31). Damit ist der Österreicher aber immer noch glänzend passiert.
Vor dem Start der Etappe hatte es Ärger gegeben. Nach der Entscheidung der Rennorganisatoren am Freitag zugunsten des neuen Führenden Roglic hatte das Team Ineos einen Protest des Fahrerfelds angeführt. Das Teilstück am Samstag begann daher mit Verspätung.
Am Vortag war Roglic ins Rote Trikot des Gesamtführenden gefahren. Der Slowene, der die Etappe gewonnen hatte, profitierte von einem Beschluss der Jury, die ersten acht Fahrer mit Abstand zum Rest des Feldes zu werten. Damit holte Roglic die entscheidenden drei Sekunden auf den bis dato führenden Carapaz auf.
12. Etappe am Sonntag hinauf zum L'Angliru
Am Sonntag steht die Königsetappe der diesjährigen Spanien-Rundfahrt an. Die 12. Etappe führt über 109,4 Kilometer von La Pola Llaviana/Pola de Laviana hinauf zum legendären Alto de L’Angliru. Der Angliru weist bei einer Länge von 12,4 Kilometer Länge eine Durchschnittssteigung von 9,9 Prozent auf und hat zwischendurch Rampen von über 20 Prozent. Damit zählt er zu einem der schwersten Anstiege im Radsport-Kalender.
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Fahrer-Protest und Showdown um Rot - Highlights der 11. Etappe
Quelle: Eurosport
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(mit SID)
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Ausreißer-Duell um den Tagessieg - das Finale der 11. Etappe
Quelle: Eurosport
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