Vuelta 2020: Roglic verliert am Angliru das Rote Trikot
Primoz Roglic (Jumbo-Visma) hat auf der Königsetappe der Vuelta a España 2020 mit der Bergankunft am Alto de l’Angliru einen Rückschlag hinnehmen und seine Gesamtführung abgeben müssen. Der Slowene verlor auf Hauptkonkurrent Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) zehn Sekunden. Der Ecuadorianer geht nun mit dem Roten Trikot in den zweiten Ruhetag. Hugh Carthy (EF Pro Cycling) gewann die 12. Etappe.
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Etappensieger Hugh Carthy erreichte das Ziel am Angliru sechs Sekunden vor Aleksandr Vlasov (Astana) und 16 Sekunden vor Enric Mas (Movistar), der weiterhin in der Nachwuchswertung führt. Richard Carapaz kam zeitgleich mit Mas ins Ziel. Primoz Roglic wurde Fünfter (+26).
Der bisherige Gesamtdritte Daniel Martin (Israel Start-Up Nation) konnte wie Roglic das Tempo der Besten nicht mitgehen und kam zeitgleich mit Roglic an. Dadurch verlor er aber Rang drei an Carthy, der im Kampf um Rot 32 Sekunden Rückstand auf Carapaz hat. Martin liegt weitere drei Sekunden dahinter.
Der Alto de l'Angliru machte seinem Namen als einem der schwersten Anstiege des Radsports als Abschluss der 109,4 Kilometer langen Etappe alle Ehre. Mit Steigungen von bis zu 23 Prozent zerpflückte er das bereits zuvor stark dezimierte Fahrerfeld, sodass am Ende nur noch die besten Fahrer in der Gesamtwertung übrig blieben.
Und auch die Favoriten riss es auseinander. Primoz Roglic zeigte schon Mitte des Anstiegs Anzeichen von Schwäche. Dies ermutigte Mas, Carthy und Carapaz zu Attacken, die sich damit vom Gesamtführenden absetzen konnten. Dank der Mithilfe von Teamkollege Sepp Kuss gelang es Roglic aber zumindest den Schaden mit zehn Sekunden auf Carapaz in Grenzen zu halten.
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"Kann nicht mitfahren!" Hier lässt Carapaz Roglic stehen
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Am Montag folgt bei der Spanien-Rundfahrt der zweite Ruhetag. Am Dienstag geht es dann mit einem 33,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren von Muros nach Mirador de Ézaro. Dumbria weiter. Das Zeitfahren ist größtenteils flach, jedoch gibt es am Ende einen kurzen, aber sehr steilen Schlussanstieg. Roglic, der bei einem ganz ähnlichen Profil beim Finale der Tour de France noch das Gelbe Trikot an seinen Landsmann Tadej Pogacar verloren hatte, gilt als der bessere Zeitfahrer als Carapaz.
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Neuer Gesamtdritter: Carthy gelingt Coup auf der Königsetappe
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(mit SID)
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