Titelverteidiger Primoz Roglic hat mit einer Machtdemonstration zum dritten Mal in Folge die Spanien-Rundfahrt der Radprofis gewonnen. Der slowenische Star des Teams Jumbo-Visma entschied am Sonntag auch das 33,8 km lange Zeitfahren mit Ziel im weltberühmten Wallfahrtsort Santiago de Compostela für sich.
Für den 31-Jährigen war es der vierte Etappensieg bei der diesjährigen Rundfahrt, auch den Auftakt in Burgos hatte er gewonnen.
Roglic war mit einem ohnehin komfortablen Vorsprung von 2:38 Minuten auf seinen letzten Widersacher Enric Mas (Spanien/Movistar) als letzter Fahrer an den Start gegangen. Als Olympiasieger in dieser Disziplin hätte ihn nur ein Sturz stoppen können - doch bis auf einen Beinahe-Patzer bei einer Abzweigung ließ er nichts mehr anbrennen. Kurz vor dem Ziel überholte er sogar den zwei Minuten vor ihm gestarteten Mas.
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Mit einer Zeit von 44:02 Minuten und einem Schnitt von 46,0 km/h gewann Roglic das Zeitfahren somit vor dem Dänen Cort Nielsen (44:16) und dem Niederländer Thymen Arensman (44:55).

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Gino Mäder verteidigt Weißes Trikot gegen Egan Bernal

In der Gesamtwertung verteidigte Mas hinter Roglic trotz seiner Überholung den 2. Platz (+4:42) vor Jack Haig (+7:40/Bahrain Victorious) und Adam Yates (+9:06/Ineos Grenadiers). Der Schweizer Gino Mäder (+11:33/Bahrain Victorious) belegte den 5. Rang vor Egan Bernal (+13:27/Ineos Grenadiers). Der Österreicher Felix Großschartner verteidigte Platz 10 (+22:22).
Bei den Trikots gab es keine Veränderung mehr. Gino Mäder nimmt das Weiße des besten Jungprofis mit nach Hause, Michael Storer (DSM) hatte schon das Bergtrikot und Fabio Jakobsen (Deceuninck – Quick-Step) das Grüne des Punktbesten sicher.

"Wo fährt er denn da hin?" Roglic verliert die Orientierung

Roglic gewann die Vuelta als erst dritter Profi nach dem Schweizer Tony Rominger (1992 bis 1994) und dem Spanier Roberto Heras (2003 bis 2005) zum dritten Mal in Folge. Heras ist mit vier Siegen Rekordgewinner der jüngsten der drei großen Landesrundfahrten.
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(SID und radsport-news.com)

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